Bauhauptgewerbe ist stolz über steigende Ausbildungszahlen

News , 10.05.2019 , Frank Kessler Bauhauptgewerbe ist stolz über steigende Ausbildungszahlen
Foto: Roland Riethmüller

Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse im Bauhauptgewerbe ist deutlich gestiegen. Erfreulich ist ebenfalls, dass sich auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe erhöht hat. Damit wird deutlich, dass der Bau immer mehr zu einem attraktiven Arbeitgeber geworden ist. Die hohen Ausbildungsvergütungen und die guten Karrierechancen sind oft die Hauptgründe, warum so viele neue Azubis Ihre Ausbildungsverhältnisse im Bauhauptgewerbe beginnen.

"Die aktuell vorliegenden Zahlen zu den Ausbildungsverhältnissen im Bauhauptgewerbe belegen eindrucksvoll, dass das Baugewerbe auch bei Jugendlichen zu einem wichtigen Arbeitgeber geworden ist", freut sich der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Felix Pakleppa. Zum 31. März 2019 wurden 36.481 Ausbildungsplätze registriert. Das ergab ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber des Vorjahreszeitraums. Die Auszubildenden haben sich in den alten Bundesländern in allen Lehrjahren von 29.960 auf 31.217 erhöht. Das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. In den neuen Bundesländern erhöhte sich die Zahl um 11,9 Prozent. Hier stieg die Anzahl um 559 Azubis auf 5.264. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 4.705 Auszubildende. Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr hat sich in den alten Bundesländern um 6,1 Prozent auf 11.228 erhöht. In den neuen Bundesländern stieg die Zahl sogar um 10,7 Prozent auf 2.289 Lehrlinge. Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist ebenfalls angestiegen. Im Vorjahr betrug die Zahl der Ausbildungsbetriebe 14.450. Diese ist um 1,4 Prozent auf 14.654 angestiegen.

Die Bauwirtschaft - Ein attraktiver Arbeitgeber für Auszubildende

Die Bauwirtschaft ist damit zu einem attraktiven Arbeitgeber für Auszubildende geworden. Hohe Ausbildungsvergütungen, attraktive Karrierechancen und die gute Bezahlung sprechen die jungen Leute an. Angefangen vom Vorarbeiter über den Werkpolier bis zum Meister, der jungen Menschen den Weg zum eigenen Betrieb ebnet, ist der Beruf beim Bau erstrebenswerter geworden. Die mittelständischen Unternehmen des Deutschen Baugewerbes leisten 80 Prozent der gesamten Ausbildung. Auszubildende haben sehr gute Chancen, später übernommen zu werden. Noch immer herrscht in der Baubranche ein Fachkräftemangel. Umso erfreulicher ist es, dass die Zahl der Lehrlinge so angestiegen ist. Pakleppa sagte abschließend, dass man auf diese Zahlen stolz sein könne.