Meister wie Studium fördern

News , 19.10.2014 , Roland Riethmüller Bild zu: Meister wie Studium fördern
Foto: Roland Riethmüller

Das Handwerk begrüßt die Forderung Sigmar Gabriels, den Meister-Bafög in gleichem Umfang wie den Studierenden-Bafög anzuheben. Die Gleichwertigkeit ist bereits gesetzlich festgeschrieben, nun muss dies auch für die finanzielle Förderung gelten. Die duale Ausbildung und berufliche Weiterqualifizierung darf nicht benachteiligt werden. Schließlich können angehende Meister nur eingeschränkt neben dem Vorbereitungskurs arbeiten.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel macht sich für eine Anhebung des Bafög-Satzes für den Meister in gleichem Maß wie für Studenten stark. Das Handwerk begrüßt diese Forderung. „Wer die Meistervorbereitung in Vollzeit absolviert, kann nur eingeschränkt einer Erwerbstätigkeit zum Lebensunterhalt nachgehen“, weiß Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Unterhaltsförderung nach dem Meister-Bafög ist daher genauso wichtig wie der Studenten-Bafög und müsste nun auch hinsichtlich der Förderung entsprechend gleich behandelt werden. Schließlich sei die Gleichwertigkeit bereits im Deutschen Qualifikationsrahmen festgehalten. Es kann nicht sein, sagte der ZDH-Präsident, dass die duale Ausbildung und berufliche Weiterqualifizierung schlechter gestellt wird.