Trend zum vernetzten SHK-Handwerk

News , 15.04.2015 , Frank Kessler Bild zu: Trend zum vernetzten SHK-Handwerk
Foto: Roland Riethmüller

Immer mehr SHK-Handwerker spüren einen Trend zur stärkeren Nachfrage nach vernetzten Leistungen. So bestätigen rund drei Viertel der befragten Bad-Installateure und Heizungsmonteure in einer Umfrage der Unternehmensberatung Querschiesser einen verstärkten Kundenwunsch nach einer Leistung „aus einer Hand“. Die Marktforscher sind sich einig, dass Kooperation und Integration auf Dauer zu einer nachhaltigen Veränderung im SHK-Handwerk führen werden.

Die Kunden im SHK-Handwerk sind anspruchsvoller geworden, das verspüren viele Handwerker der SHK-Branche. Vielfach wird dabei auch der Wunsch vom Kunden spürbar, alle Leistungen „aus einer Hand“ zu erhalten. So bestätigen 47 Prozent der befragten SHK-Handwerker deutlich und 30 Prozent überwiegend, diesen Trend zu spüren.

Während also früher der Kunde oftmals selbst den Fliesenleger für Wand und Boden, sowie den Elektriker für die Anschlüsse beauftragen musste, werden heute Leistungen unterschiedlicher Gewerke von ein und der selben Firma ausgeführt. Damit wird sich langfristig auch das Geschäftsmodell im SHK-Handwerk wandeln. Der bisher für sich tätige Bad-Installateur wird damit immer mehr zum Bad-Unternehmer, der sich um die gesamte Badsanierung kümmert. Auch im Bereich der Heiztechnik wird der Monteur immer mehr vom „Thermentauscher“ zum „Variantenbeherrscher“, prognostiziert die Unternehmensberatung Querschiesser. Damit werden Kooperationen mit anderen Handwerksbetrieben und Integration in der Wertschöpfungskette durch die Übernahme von Leistungen zusätzlicher Gewerke immer wichtiger für das SHK-Handwerk. Gleichzeitig wird es die Branche auch nachhaltig verändern.