News, 18.05.2017, Frank Kessler

Verbraucher setzen bei Badsanierung aufs Fachhandwerk

Verbraucher setzen bei Badsanierung aufs Fachhandwerk

Foto: Roland Riethmüller

Das Internet ist allgegenwärtig. Doch werden bei einer Badsanierung tatsächlich Produkte im Online-Shop erworben? Eine aktuelle Studie hat die Präferenzen der Deutschen untersucht und dabei erstaunliche Ergebnisse zutage gebracht. Bei der Badsanierung beauftragen die Deutschen immer noch das Fachhandwerk Dabei dient das Internet zwar als Informationsquelle, doch gekauft wird dann beim Fachhandwerker oder im Fachhandel.

Die deutschen Fachhandwerker genießen bei den Verbrauchern immer noch ein großes Vertrauen. So ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von ELEMENTS unter 2.096 Personen, dass 65 Prozent der Befragten zur Badsanierung die Ein- und Umbauarbeiten immer von einem Fachhandwerker vornehmen lassen würden. Wenn es um den Einbau von Dusche/WC oder Wanne geht, dann übernimmt mit 22 Prozent nur gut jeder Fünfte den Selbsteinbau.

Das Internet als Informationsquelle nutzen, aber im Fachhandel kaufen

Gefragt wurde auch, wie die Verbraucher mit einem Badprojekt beginnen würden. 35 Prozent der Befragten gaben demnach an, zur Informationssuche zunächst den Fachhandel beziehungsweise den Fachhandwerker aufzusuchen. Die gleiche Anzahl würde sich erst einmal im Internet umschauen. Bei der Zielgruppe der 25- bis 34-Jährigen sind 47 Prozent besonders online-affin. Eindeutig war das Ergebnis bei der Frage, wo denn Sanitärprodukte gekauft werden würden. Hier entschieden sich 42 Prozent der Befragten, dass sie den Fachhandel vorziehen würden. Nur zehn Prozent würden sich für einen Kauf im Internet entscheiden.

Hoch im Kurs stehen Langlebigkeit und nachhaltige Qualität

Für alle, die ein Bad neubauen oder sanieren wollen, spielen unterschiedliche Faktoren eine wesentliche Rolle. 54 Prozent der Befragten würden sich für eine nachhaltige Qualität entscheiden. Dazu zählen zum Beispiel effiziente Toiletten- und Duschsysteme oder intelligentes Energiesparen. Als weiterer Faktor wurde von 44 Prozent ein hoher Wohlfühlstandard genannt, wobei die Bequemlichkeit besonders hervorgehoben wurde. Ein modernes Design spielt über allen Altersklassen hinweg nur bei 24 Prozent eine Rolle. Lediglich bei den 18 bis 24 Jährigen achten 40 Prozent auf ein modernes Design.

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