News, 11.05.2017, Frank Kessler

Wachsender Trend zum Smart Home

Wachsender Trend zum Smart Home

Foto: Roland Riethmüller

Der Trend zur intelligenten Vernetzung der Gebäudetechnik in den eigenen vier Wänden ist ungebrochen. Das hat eine repräsentative Umfrage aktuell bestätigt. Das Smart Home bleibt angesagt und gilt vor allen Dingen für die jüngere Zielgruppe. So bestätigt die Studie, dass drei Viertel der befragten Deutschen gerne nach ihren eigenen Vorstellungen in einem solchen gesicherten Haus oder Wohnung leben würden.

Das Marktforschungsinstitut YouGov hat zum zweiten mal im Auftrag von COQON eine Studie zu Smart Home durchgeführt. Demnach können sich nur rund 15 bis 18 Prozent der 18- bis 35-Jährigen nicht vorstellen, in diese neue Technologie zu investieren. Insgesamt hat nur  jeder vierte Befragte keine Interesse daran, das eigene Heim intelligent zu vernetzen. Das bestätigt das große Interesse an Smart Home, dass nämlich 74 Prozent der Deutschen gerne in einem solchen vernetzten Eigenheim leben würden.

Sicherheit im eigenen Haus hat die höchste Priorität

Doch wie tickt Deutschland genau? Gibt es Unterschiede zwischen Männer und Frauen beim Thema Smart Home? Das Ergebnis ist eindeutig: Es gibt keine! Schließlich hat die Umfrage auch ergeben, dass sowohl Männer und Frauen gleichermaßen an den beliebtesten Themen in Hinblick auf vernetzte Gebäudetechnik interessiert sind. An erster Stelle steht dabei die Sicherheit des Hauses oder der Wohnung. Für 45 Prozent der Befragten hat die Anschaffung von Bewegungsmelder, Lichtsteuerung und Fensterkontakte eine besonders hohe Priorität. Auf Platz zwei steht das Thema Energieersparnis mit 43 Prozent, es folgen die Alarmierung der Bewohner mit 36 Prozent und eine Kameraüberwachung mit 34 Prozent.

Hohe Kosten bremsen Smart Home

Für beinahe jeden zweiten der befragten Generation Y, das sind rund 49 Prozent, empfinden den Preis für Smart Home zu teuer. Interessanterweise sind es die Männer, die dem Preis eher skeptisch gegenübertreten. 45 Prozent von ihnen gaben an, dass ihnen die Anschaffung zu teuer sei. Bei den Frauen sind es nur 40 Prozent. Ebenso hat die Befragung ergeben, dass 46 Prozent, das ist fast jeder zweite Befragte, nicht mehr auf smarte Helfer im Auto verzichten möchte. Fast der Hälfte der Interviewten ist außerdem nicht bekannt, dass es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Fördermittel gibt, damit der Traum vom Smart Home Wirklichkeit werden kann.

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