News, 11.06.2017, Frank Kessler

Züblin meldet Auftragsbestand in Rekordhöhe

Züblin meldet Auftragsbestand in Rekordhöhe

Foto: Andreas Schimanski

Deutschlands führendes Hoch- und Ingenieurbauunternehmen, die Ed. Züblin AG, hat im Jahr 2016 den höchsten Auftragsbestand ihrer Unternehmensgeschichte erreicht. Für das laufende Jahr bedeutet dies eine sehr gute Auslastung und eine insgesamt positive Prognose. Der Auftragseingang stieg aber nicht nur in Deutschland, sondern ein ordentliches Plus gab es auch im Ausland.

Im Jahr 2016 stieg der Auftragseingang des Bauunternehmens um 1,9 Milliarden Euro (60,2 Prozent) auf circa fünf Milliarden Euro an. Damit lag dieser Wert deutlich über dem Vorjahr. Im Inland betrug das Auftragsplus rund 58 Prozent, im Ausland stieg das Aufkommen auf 68 Prozent. Die vier größten Neuaufträge im Inland waren der Axel-Springer-Neubau, das Bürogebäude in Berlin-Adlershof, die MesseCity in Köln und die Adidas World of Sports in Herzogenaurach. Die Bauleistung lag damit knapp unter dem Wert des Vorjahres bei 3,4 Milliarden Euro.

Historischer Höchststand

Zum Jahresende lag der Auftragsbestand mit 5,7 Milliarden Euro auf einem historischen Höchstniveau. Dieser Anstieg verlief durch alle Geschäftsbereiche. Besonders stark war der Zuwachs von 2,7 Milliarden Euro auf 4,0 Milliarden Euro im Inland gestiegen. Im Ausland stieg die Auftragslage von 400 Millionen auf 1,7 Milliarden Euro an. Das sorgt sowohl im Inland als auch im Ausland für eine sehr hohe Auslastung.

Auch das laufende Geschäftsjahr von Züblin begann vielversprechend

Züblin beschäftigt rund 13.753 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten leicht an. Im Mittleren Osten und in Chile ging die Anzahl im gewerblichen Bereich leicht zurück. Auch das laufende Geschäftsjahr begann sehr vielversprechend. Der Auftragsbestand lag zum 31.3. diesen Jahres bei 5,7 Milliarden Euro. Das sind bereits 39 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Zu verdanken hat Züblin diesen Zuwachs durch drei großen Neuaufträgei im industriellen Bau: der "Fabrik der Zukunft" des Kabelherstellers Leoni, sowie den schlüsselfertigen Produktionshallen in Sindelfingen für Daimler und Boysen in Simmersfeld.

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