Arbeitsrecht

Voller Urlaub trotz unterbrochenem Arbeitsverhältnis?

Den vollen gesetzliche Urlaubsanspruch haben Arbeitnehmer grundsätzlich erst nach Ablauf von 6 Monaten seit Beginn der Beschäftigung. Zuvor besteht nur ein anteiliger Anspruch. Probleme treten immer dann auf, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird und es um die Abgeltung von restlichen Urlaubstagen geht! Sind alle Urlaubstage auszuzahlen oder nur anteilig? Was gilt, wenn unmittelbar an das alte Arbeitsverhältnis ein neues geschlossen wird? Muss auch hier die 6-Monatsfrist eingehalten werden? mehr

Arbeitsrecht

Kranke Arbeitnehmer? Wie mit Gefälligkeitsattesten umzugehen ist

Bei unverschuldeter Krankheit des Arbeitnehmers, muss der Arbeitgeber den Lohn bis zu einer Dauer von 6 Wochen bei gleicher Krankheit fortzahlen. Das ist eine Ausnahmen zu dem Grundsatz „ohne Arbeit kein Lohn“. Der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit erfolgt in der Regel durch die Bescheinigung des Arztes. Was aber kann der Arbeitgeber tun, wenn das Attest den Schein einer Gefälligkeit erweckt? Bestehen Ansprüche gegen den Arzt? mehr

Arbeitsrecht

Das Arbeitszeugnis und die Geheimcodes der Arbeitgeber

Das Bundesarbeitsgericht hatte über die Zulässigkeit einer Beurteilung „zur vollen Zufriedenheit“ in einem Arbeitszeugnis zu entscheiden. Eine „befriedigende“ Beurteilung entspricht nach Ansicht des Gerichts den normalen Anforderungen. Abweichungen nach oben oder nach unter müssen durch den Arbeitnehmer bewiesen werden. Was bedeutet das Urteil für Arbeitgeber und worauf muss bei der Erstellung vom Arbeitszeugnis geachtet werden. mehr

Arbeitsrecht

Kündigung ohne Vollmacht? Ein Kostenrisiko für Arbeitgeber!

Bei Kündigungen müssen Arbeitgeber ein Vielzahl von Voraussetzungen einhalten. Neben der Schriftform und der Kündigungsfrist stellt im Fall der Vertretung des Unternehmers auch die Vollmacht in der Praxis immer wieder eine Hürde dar. Unterschreibt der Arbeitgeber nicht persönlich, muss der Kündigung die Vollmacht im Original beigefügt werden. Fehlt diese, kann die Kündigung unwirksam sein. Kündigungsfristen dürften dann abgelaufen sein und der Arbeitnehmer muss weiterbeschäftigt werden, inkl. Lohnzahlung. mehr

Arbeitsrecht

Drohender Schadensersatz bei unterqualifizierter Beschäftigung

Als Arbeitgeber hat man nicht immer die Möglichkeit, seine Mitarbeiter entsprechend ihren Qualifikationen zu beschäftigen. So müssen oftmals Nebentätigkeiten oder Hilfsarbeiten auch von (hoch-)qualifizierten Arbeitnehmern ausgeführt werden. Solange es sich hierbei nur um kurzfristige Überbrückungen handelt, ist das in der Regel auch unproblematisch. Riskant wird es jedoch dann, wenn die unterqualifizierte Beschäftigung systematisch erfolgt. Hier können Ansprüche auf Schadensersatz auf Arbeitgeber zukommen. mehr

Arbeitsrecht

Abgesehen vom Arbeitszeugnis: Was darf der Arbeitgeber fragen?

Arbeitgeber, die neue Mitarbeiter einstellen, wollen im Einstellungsgespräch und natürlich vorab so viele Informationen wie möglich über ihren potenziellen neuen Angestellten erhalten. Wie waren die bisherigen Leistungen? Welche Erfahrungen hat der Arbeitnehmer? Wie war sein Verhalten sowohl fachlich als auch sozial? Praktisch sind solche Angaben aber in den Bewerbungsunterlagen meist nicht enthalten. Wie kommt man als Arbeitgeber nun an die gewünschten Informationen? Einfach mal beim alten Arbeitgeber nachfragen? mehr

Arbeitsrecht

Fristlose Kündigung bei Diebstahl unter Umständen unwirksam

Arbeitnehmer, die Straftaten zu Lasten ihres Arbeitgebers begehen, können in der Regel fristlos entlassen werden. Es entscheidet jedoch immer der Einzelfall. So kann die fristlose Kündigung trotz Diebstahl dann unwirksam sein, wenn dieses Verhalten im Betrieb bislang so „üblich“ war. Wann aber liegt eine derartige betriebliche Übung vor? Und schließt dies immer auch eine Kündigung aus? mehr

Arbeitsrecht

Einstellungsgespräche: Was darf man als neuer Arbeitgeber fragen?

Arbeitgeber, die neue Mitarbeiter einstellen, wollen natürlich vorab so viele Informationen wie möglich über ihren potenziellen neuen Angestellten erhalten. Wie waren die bisherigen Leistungen? Welche Erfahrungen hat der Arbeitnehmer? Wie war sein Verhalten sowohl fachlich als auch sozial? Praktisch sind solche Angaben aber in den Bewerbungsunterlagen meist nicht enthalten. Wie kommt man als Arbeitgeber nun an die gewünschten Informationen? Einfach mal beim alten Arbeitgeber nachfragen? mehr

Arbeitsrecht

Rechtliche Anforderungen bei Kündigungen durch Arbeitnehmer

Kündigungen werden in der Praxis oftmals vom Arbeitgeber ausgesprochen. Sei es fristlos und außerordentlich oder fristgemäß und ordentlich: Möglichkeiten gibt es viele! Allerdings gibt es auch Fälle, in denen der Arbeitnehmer kündigt. Dieser hat, neben den Kündigungsfristen, auch alle anderen Erfordernisse, insbesondere die Schriftform zu beachten! Fehlt die Schriftform, ist die Kündigung  des Arbeitnehmers unwirksam! Muss der Arbeitgeber dann aber den Lohn nachzahlen? mehr

Arbeitsrecht

Kündigungsschutz in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Handwerksbetriebe sind personell meist in geringem Umfang besetzt. Der Inhaber selbst und noch zwei bis drei Arbeitnehmer sowie unter Umständen noch der ein oder andere Auszubildende. Erreicht die Zahl der Arbeitnehmer seit 2004 nicht den Wert von über 10 greift das Kündigungsschutzgesetz nicht ein. Gleichwohl haben Arbeitgeber bei Ausspruch einer Kündigung bestimmte Voraussetzungen zwingend zu beachten, egal ob Kündigungsschutzgesetz ja oder nein.  Das reicht von der Schriftform bis zum Willkürverbot! mehr

Arbeitsrecht

Ferienjobs, Praktikum und Ausbildung: arbeitsrechtliche Besonderheiten für die Praxis

Die Sommer- und Semesterferien laufen in fast allen Bundesländern. Der Ausbildungsbeginn startete am 01. August oder folgt im September. Egal wie, derzeit sind viele Schüler, Studenten und Praktikanten auf der Suche nach geeigneten Stellen in Handwerksbetrieben. Für Betriebe besteht die Chance auf potenzielle Fachkräfte und eine frühe Bindung an und in das Unternehmen.  Welche gesetzlichen Besonderheiten bestehen aber? Und hat das Mindestlohngesetz Änderungen gebracht? mehr

Arbeitsrecht

Rückzahlung von Fortbildungskosten durch den Arbeitnehmer?

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind nicht nur auf der Chefetage von wesentlicher Bedeutung. Mitarbeiter und Azubis sollten gleichermaßen an regelmäßigen Schulungen und Seminaren teilnehmen. Gerade im Handwerk sind Themen wie Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, aber auch Produktneuheiten und Gesetzesänderung für einen erfolgreichen Betrieb und zur Vermeidung von Unfällen und Haftungsrisiken kontinuierlich zu behandeln. Das kostet aber auch Geld! Kann der Chef die Kosten zurückverlangen, wenn der Mitarbeiter eher schlecht als recht an einem Seminar teilnimmt? mehr

Arbeitsrecht

Die Vergütung von Überstunden

In allen Branchen kommt es zu Überstunden. Sei es dass der Fertigstellungstermin drückt oder der Auftraggeber zusätzliche Arbeiten verlangt. Auch Verzögerungen der Vorgewerke können Überstunden der eigenen Mitarbeiter begründen. Neben den Dokumentationspflichten, die durch das Mindestlohngesetz verschärft wurden, die aber auch tarifvertraglich bislang galten, stellt sich die für Arbeitgeber die Frage der Vergütung. Müssen die Überstunden auch dann bezahlt werden,wenn sie nicht ausdrücklich angeordnet sondern lediglich geduldet wurden? mehr

Arbeitsrecht

Arbeitszeiten - Die Dokumentationspflichten nach dem MiLoG! Was gilt für Arbeitszeitkonten?

Gemäß § 17 Mindestlohngesetz (MiLoG) sind Arbeitgeber verpflichtet die Arbeitszeiten ihrer Arbeitnehmer zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen sind zwei Jahre lang aufzubewahren. Das betrifft zunächst alle in § 2a SchwarzArbG genannten Branchen, insbesondere Betriebe aus dem Baugewerbe (Bauhaupt- und Baunebengewerbe), Gebäudereiniger und die Fleischwirtschaft! Darüber hinaus gilt die Dokumentationspflicht branchenunabhängig für alle geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer („Minijobber“). mehr

Arbeitsrecht

Arbeitsschutz - Beitragszahlung an Berufsgenossenschaft nicht ausreichend

Gerade auf dem Bau ist der Schutz der eigenen Mitarbeiter, aber auch der Schutz von anderen auf der Baustelle tätigen Personen besonders wichtig. Bestehen doch hier besondere Gefahren! Mit der regelmäßigen Beitragszahlung an die Berufsgenossenschaft (BG) ist die Pflicht des Arbeitgebers aber längst noch nicht erfüllt! Dieser weit verbreitete Irrtum kann Unternehmen teuer zu stehen kommen! Kommt es nämlich zu einem Arbeitsunfall, können erhebliche Rückzahlungsforderungen auf ihn zukommen! mehr