Metabo Akkupacks als Weltneuheit mit 4.0 Ah
Foto: Metabo
In Deutschland bevorzugen die Handwerker (aber auch Heimwerker) die kabellosen, durch einen Akku betriebenen Elektrowerkzeuge. Dieser Vorliebe entsprechen heute auch bereits gut 40 Prozent der verkauften Elektrowerkzeuge, die Tendenz ist dabei definitiv stark steigend. Dennoch muss man berücksichtigen, dass zwar für Heimwerker die Kapazitäten der Akkus schon seit vielen Jahren ausreichen, für professionelle Anwender dies aber erst in den letzten Jahren attraktiv wurde.
Als vor sechs Jahren die Lithium-Ionen-Technologie auf den Markt kam und sich damit die Laufzeiten und Leistung der Geräte für den professionellen Handwerker verbesserten, wechselten auch sie immer öfter gerne zu den kabellos betriebenen Werkzeugen. Damit kommen immer mehr akkubetriebene Maschinen in den verschiedensten Anwendungsbereichen hinzu, die bisher von den kabelgebunden Modellen dominiert waren.
Schon vor Jahrzehnten zählte das schwäbische, mittelständische Unternehmen Metabo zu den Pionieren im Akku-Bereich. Bereits Mitte der 80er Jahre stellte das Unternehmen als weltweit erster Anbieter eine ganze Akku-Familie mit Schraubern, Sägen und Schleifern in seinem Portfolio auf. Zu diesem Zeitpunkt war man auf jeden Fall der Zeit einen wesentlichen Schritt voraus, denn der Markt war noch nicht reif und die Leistungsfähigkeit der Akkutechnologie für den professionellen Einsatz noch nicht gut genug.
Inzwischen, 25 Jahre später, werden von Metabo wieder neue Standards im Akku-Bereich gesetzt. Das Unternehmen führt die neue Ultra-M-Technology ein. Seit Januar dieses Jahres ist Metabo weltweit der erste Elektrowerkzeug-Hersteller, der Akkupacks mit 4.0 Amperestunden (Ah) in seinem Sortiment führt. Der Vorteil gegenüber den 3.0 Ah-Vorgängern ist, dass sie trotz gleicher Größe und Gewicht etwa 33 Prozent mehr Ladungskapazität mit sich bringen. Dabei sind sie mit 14.4 oder 18 Volt hundertprozentig kompatibel mit dem kompletten Maschinenprogramm Metabo-Produktumfangs in der jeweiligen Voltklasse. Die höhere Ladungskapazität und damit die längere Arbeitsleistung ist ein wichtiger Punkt für die Entscheidung eines professionellen Anwenders für diese Geräte. Man erspart sich dadurch lästiges Nachladen oder aber umständliches Arbeiten mit kabelgebundenen Werkzeugen. Die neue Technologie ist für den Handwerker also auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit.
Für Metabo ist es das Ziel, für jedes Elektrowerkzeug eine Akku-Variante auf den Markt zu bringen, bei dem es sinnvoll ist. Die Ultra-M-Technology mit 4.0 Ah ist ein weiterer und wichtiger Schritt für die Erreichung dieses Ziels. Man ist sich aber im Unternehmen auch darüber im Klaren, dass es noch viele Geräte gibt, die eine solch starke Leistung benötigen, dass ein Akku hier nicht die entsprechenden Ansprüche erfüllen kann. Dennoch ist man zuversichtlich, dass dies in den nächsten Jahren auch noch umsetzbar sein wird.
Der Schlüssel zu mehr Kapazität und Leistung liegt dabei in der Technik, in der Verbesserung des Systems. Die Akkuzellen selbst sind meist bei jedem Hersteller von Elektrowerkzeugen die gleichen namhaften Anbieter. Diese allein sind aber nicht der Erfolg des Akkus an sich. „Das Zusammenspiel von intelligentem Batteriemanagement, patentierter Air-Cooled Ladetechnik, Einzelzellenüberwachung und prozessorgesteuertem Lade- und Entlademanagement ist das Herzstück unserer Ultra-M-Technology“, sagt Martin Egenrieder, Leiter KompetenzCenter Akku bei Metabo. „Allein auf den Chip des Lademanagements hält Metabo sieben Patente, für Akku und Ladegerät sind es sogar 22. Im System steckt das herstellerspezifische Know-how – und damit die Gründe, warum es ganz beträchtliche Leistungs- und Kapazitätsunterschiede zwischen den Anbietern gibt.“
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