Sanierputz für Tapeten bei feuchten Wänden
Foto: epasit
Am Praxisbeispiel eines Feuchteschaden in einem Wohnheim des Vereins Lebenshilfe in Delmenhorst stellt die Firma epasit GmbH ihren Sanierungsputz vor. In dem Gebäude bildete sich damals Feuchtigkeit an der Innenseite der Außenwände. Dieser Sachen war verursacht durch unsachgemäße Umbaumaßnahmen, die bereits mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Um den akuten Schaden zu beheben, setzte man im Sommer 2011 ein langzeitbewährtes Saniersystem von epasit ein.
Ein erstes Anzeichen für die feuchten Wände war das Ablösen der Tapete im Erdgeschoss des Gebäudes. Der Bausachverständige Martin Spickhoff von epasit nahm daraufhin eine Analyse vor, die ein entsprechendes Gutachten über den Baumangel mit sich brachte. Darüber hinaus konnte man eine Lösung erarbeiten, die zum Beheben des Schadens führte.
Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Bauwerk, das vermutlich aus dem Jahr 1920 stammt und in Ziegelbauweise auf Streifenfundamenten gebaut und zum Teil unterkellert wurde. Als das Gebäude vor etwa zwanzig Jahren zu dem heutigen Wohnheim umgebaut wurde, hat man das zweischalige Außenmauerwerk mit einem Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Des Weiteren hat man eine Veränderung des Fußbodens im Erdgeschoss vorgenommen. Ursprünglich handelte es sich um einen Holzboden, der eine Unterlüftung hatte. Man tauschte diesen durch einen Betonfußboden aus, die Feuchtigkeit konnte damit nicht mehr entweichen. Auch eine nicht mehr intakte Horizontalsperrbahn, ursprünglich aus der Bauzeit der 20er Jahre trug ihren Teil zu der negativen Feuchtigkeitsentwicklung bei. Die Feuchtigkeit von nun an ungehindert im Mauerwerk nach oben wandern.
Weil das eigentlich zweischalige Mauerwerk im Sockelbereich vollgemauert war, konnte die spätere Sanierung fast ausschließlich von außen erfolgen. Nur die Giebelseite machte eine Innenabdichtung notwendig. Neben diesen Maßnahmen wurde dann auch das erwähnte Wärmedämmverbundsystem erneuert und im erdberührten Bereich zum ersten Mal verputzt. Die erste Maßnahme der Abdichtung war das Einbringen einer Horizontalsperre im Mauerwerk. So konnte das weitere Ausbreiten und Aufsteigen der Feuchtigkeit gestoppt werden. Die Horizontalsperre selber wurde durch spezielle Injektionspacker und die Druckinjektage der flüssigen Mauersanit-Lösung „msf“ von epasit schnell und materialsparend hergestellt. Putz- und Mörtelreste im Sockelbereich innen wurden abgeschlagen und danach brachte man Haftspritzbewurf auf, der als Grundierung fungierte. Als nächste folgte auf die Grundierung das Auftragen eines Sanierputzes. Dieser trug dank seines hohen Porenvolumens und geringer Saugfähigkeit bei gleichzeitig guter Wasserdampfdurchlässigkeit zur Austrocknung des Mauerwerks bei. Alle verwendeten Baustoffe dieses Saniersystems erfüllen die Auflagen der WTA, des Denkmalschutzes und der DIN EN 998-1.
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