Aufgaben im Haushalt gerecht verteilen - so klappt's
Jetzt geht's los, Birgit H, pixelio
Die Szenarien sind allseits bekannt: Alle Parteien glauben, sie machen doch „alles“– aber trotzdem stapelt sich das Altpapier im Flur, klirrt das Altglas in den Tüten, wurde der Müll nicht runtergebracht, liegt die Wäsche nicht in der Tonne, sondern verstreut im Bad verstreut oder herrscht im Kühlschrank wieder mal Leere herrscht, weil der Einkauf nicht passierte.
Was sich hier nur nach den Koordinationsschwierigkeiten von Wohngemeinschaften anhört, ist durchaus Alltag in ganz normalen deutschen Haushalten. Dabei spielt deren Größe keine Rolle. Derlei Zwist gibt’s genauso in der frischverliebten Zweier-Wohnung wie in der kinderreichen Großfamilie. Das kann sein, muss aber nicht – wenn man die Aufgaben im Haushalt gerecht verteilt.
Aber Achtung, Rosinen rauspicken gilt nicht. Auch unliebsame Arbeiten müssen getan werden, von jedem. Zudem an „altersgerechte“ Aufteilungen denken, also auch die Kleinen bewusst einbinden. Das gute alte WG-Prinzip eines gemeinsam erstellten Haushaltsplans ist hilfreich: So wird einerseits klar, was eigentlich alles anfällt, andererseits offensichtlich, wer sich zu welchen Pflichten bekennen muss. Und wenn’s auch überflüssig klingen mag: Es gilt das geschriebene Wort! Warum daher nicht das Ganze in einen von allen unterzeichneten „Haushaltsvertrag“ festhalten und dort auch etwaige „Strafen“ festhalten?
Gut klappt meist, wenn ein Teil der Aufgaben nach Vorlieben und Können verteilt werden; es nützt nichts, denjenigen zum Bügeln oder Kochen zu verdonnern, der dabei zwei linke Hände hat. Schließlich sollen die Shirts ja glatt und das Essen schmackhaft sein. Ungeliebtes wie Wäsche und Müll einfach zusammen erledigen – und auch aus dem Pflichteinkauf lässt sich so ein Gemeinschaftstrip mit Spaßfaktor machen.
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