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Der richtige Sonnenschutz für den Bau

Der richtige Sonnenschutz für den Bau

Foto: Roland Riethmüller

Wer auf einer Baustelle arbeitet, ist im Sommer einigen Gefahren ausgesetzt: Sonnenbrand und ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ein guter Sonnenschutz und die richtige Pflege sind an heißen Tagen unverzichtbar. Außerdem braucht der Körper bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit - wer seinen Mehrbedarf nicht nur mit Wasser decken möchte, kann auch auf bestimmte Lebensmittel setzen.

Wer täglich auf dem Bau zu tun hat, sollte darauf achten, seinen Arbeitsschutz hitzekompatibel zu machen. Bedeutet: Die Kleidung, die getragen wird, sollte luftdurchlässig sein, aber möglichst viel Haut bedecken. Lange Shirts und Hosen aus reiner Baumwolle oder leichtem Leinen schützen effektiv vor Sonnenbrand und Hitzestau. Unter einen Bauhelm lässt sich prima ein Stirnband oder ein leichtes Tuch integrieren. So ist der Kopf vor Überhitzung geschützt, was besonders wichtig für Menschen ist, die auf dem Dach oder in luftiger Höhe arbeiten. Sonnenbrillen sollten getragen werden, um die Augen vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Hier sollte es beim Thema Sonnenschutz nicht unbedingt die Günstig-Brille aus dem Discounter sein: ein Merkmal für qualitativ hochwertige Brillen, die echten Sonnenschutz bieten, sind Hinweise auf die Europäische Norm EN 172 oder EN 166.

Sonnencreme mit hochwertigen Inhaltsstoffen

Sonnenschutz zum Cremen wird gerne verschmäht: Denn allzu oft hinterlässt Sonnencreme einen unangenehm riechenden, weißen Film auf der Haut, zudem ziehen die Produkte häufig nicht gut ein. Wer sich vor dem Kauf schlau macht, kann dagegen richtig Spaß an dem Ritual der Sonnenpflege mit der richtigen Creme haben: Die neuesten Produkte bieten mit integrierten "Dry-Touch-Systemen" ein samtiges, trockenes Finish ganz ohne unangenehmen Film. Hochwertiger Sonnenschutz enthält auch immer Hyaluron. Diese Ingredienz versorgt die Haut auch bei starker Sonneneinstrahlung mit besonders viel Feuchtigkeit.

Wer eine empfindliche Haut hat, sollte beim Sonnenschutz auf Cremes setzen, die einen hohen Anteil an Zink- und Titanoxid aufweisen. Diese Wirkstoffe dringen nicht in die Haut ein, sondern verbleiben auf der Hautoberfläche und reflektieren dort die UV-Strahlung. Pflegende Inhaltsstoffe wie Ingwer, Sheabutter und Kamille sind besonders geeignet, um gereizte Haut zu beruhigen. Eine hochwertige Creme, die als Arbeitsschutz im Freien geeignet ist, sollte mindestens den Lichtschutzfaktor 30 aufweisen. Wer als Frau auf dem Bau arbeitet und auch in der warmen Jahreszeit nicht komplett auf Make-Up verzichten möchte, kann ein Sonnenpflege-Fluid mit sanfter Tönung wählen.

Nach der Arbeit sollte unbedingt eine After-Sun Pflege auf die Haut aufgetragen werden: Sie beruhigt mit Wirkstoffen wie Aloe Vera und kann helfen, kleine Sonnenschäden an der Haut zu reparieren.

Trinken schützt Kreislauf und Teint

Wer auf dem Bau auch bei hohen Temperaturen gut durch den Tag kommen möchte, darf auf eines nicht verzichten: Viel trinken. Mindestens zwei bis drei Liter sollten pro Tag eingeplant werden, es empfiehlt sich, immer eine Wasserflasche griffbereit zu haben. Wer nicht so viel trinken möchte, kann sich auch mit Obst behelfen: Wassermelone, Trauben oder Pfirsiche enthalten ebenfalls viel Wasser. Auch kalte oder warme Suppen helfen dem Körper, gut mit der Hitze fertig zu werden. Kaffee ist natürlich erlaubt, sollte aber nur im Maßen konsumiert werden, da Koffein dem Körper Wasser entzieht. Wer seinem Körper auf dem Bau genügend Flüssigkeit zuführt, betreibt damit einen sehr sinnvollen Arbeitsschutz: Der Kreislauf bleibt stabil und auch die Haut wird vor dem Austrocknen geschützt.

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