Piercing und Tattoo im Berufsalltag
Foto: Maja Dumat / pixelio.de
Piercing und Tattoo sind im Berufsalltag eigentlich nahezu undenkbar. Jedoch kommt es hier natürlich hauptsächlich auf die berufliche Stellung und auf die berufliche Position an. In den meisten Jobs der höheren Ebene sind solche Tattoos eher nicht gut angesehen und werden eher nicht geduldet.
Sollte man so ein Körpermerkmal besitzen, ist es ratsam dieses zumindest am Arbeitsplatz zu überdecken. Oftmals ist auch ein kurzes Nachfragen bei einem Vorstellungsgespräch sehr sinnvoll, da hier bereits oftmals schon vieles im Bereich Piercing und Tattoos abgeklärt wird. Insgesamt gesehen hat sich jedoch das Bild und Ansehen im Bereich Tattoo und Piercing im Beruf etwas geändert. Wenn man bedenkt, dass selbst die Ehefrau von Bundespräsident Wulff ein Tattoo trägt, werden diese Dinge doch immer gesellschaftsfähiger.
Hier kommt es also auf die Einstellung des Arbeitgebers an. Jedoch kann man hierbei auch nichts falsch machen, indem man die Tattoos und Piercings überdeckt und sich dementsprechend kleidet. Besonders Arbeitgeber, die eher konservativ eingestellt sind, haben hier ein massives Problem mit Piercings oder Tattoos. Es lohnt sich also in so einem Fall auch sehr, sich vorab über das Unternehmen oder die Einrichtung zu informieren, und dementsprechend sich dann zu kleiden. Meist kann man schon am Internetauftritt der Firma oder Einrichtung erkennen, wie diese eingestellt ist.
Im öffentlichen Dienst sollte generell von einem eher konservativen Erscheinungsbild ausgegangen werden, da hier dieses hauptsächlich in den Vordergrund gestellt wird. Auch bei Pädagogen ist eher eine konservative Kleidung an der Tagesordnung, dies belegen auch die Erfahrungen vieler Pädagogen und Erzieher.
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