Steuertipps

Wann darf in der Voranmeldung Umsatzsteuer abgezogen werden?

Erhält ein Handwerksbetrieb eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer, bekommt er diese Umsatzsteuer auf Antrag wieder vom Finanzamt erstattet. Das ist nichts Neues. Der Bundesfinanzhof bestätigte in diesem Jahr, wann ein Unternehmer einen Anspruch auf Vorsteuerabzug hat und wann der Vorsteuerabzug als Steuerhinterziehung gewertet werden könnte. mehr

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Meister-Ausbildung mit Zuschuss vom Finanzamt

Weiterbildung im Handwerk ist eine kostspielige Investition in die persönliche Zukunft. Vor allem die Meister-Ausbildung ist als anerkannte Fortbildung mit einem umfassenden Zeitaufwand und hohen Kosten verbunden. Was jedoch viele nicht wissen: Gerade wer sich  im Hinblick auf eine Existenzgründung beruflich weiterqualifizieren möchte, kann  in vielen Fällen das sogenannte »Meister-BAföG« erhalten. Darüber hinaus können die Kosten  ebenfalls in der Steuererklärung berücksichtigt werden. mehr

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Weihnachten, Geschenke und Betriebsausgabenabzug

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das sagt eine übliche Redewendung und beschreibt damit auch die alljährlichen Schenkungen in der Weihnachtszeit. Doch damit die Präsente der Handwerksbetriebe auch wirklich Freude bereiten, müssen bestimmte steuerliche Regeln eingehalten werden. Auch bei Geschenken an Arbeitnehmer und die Weihnachtsfeier müssen gewissen Bedingungen erfüllt werden, damit der Betrieb die Aufwendung als Betriebsausgabe geltend machen kann. mehr

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Steuerliche Hinweise zum Jahreswechsel 2011/2012 für Grundeigentümer

Für alle Vermieter und Immobilienbesitzer haben wir nachfolgend die aus unserer Sicht wichtigsten Überlegungen zum Jahreswechsel 2011/2012 dargestellt: mehr

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Neues zu § 13b UStG - Bundesfinanzhof zweifelt an der Vereinbarkeit mit europäischem Recht

In unserem letzten Artikel hatten wir auf die Besonderheiten für Leistungen an Bauträger bei der Anwendung des in § 13b UStG angeordneten Wechsels der Steuerschuldnerschaft hingewiesen.

Die Finanzverwaltung stellt sich bisher auf dem Standpunkt, dass sie die Regelung des § 13b UStG ab dem 1.1.2011 unnachgiebig anwenden will.

Inzwischen hat der Bundesfinanzhof in einem am 3.8.2011 veröffentlichten Beschluss (Aktenzeichen: V R 37/10) erhebliche Zweifel daran geäußert, dass die deutsche Regelung mit dem übergeordneten europäischen Recht vereinbar ist. mehr

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Neues zu § 13b UStG - Auch gegenüber Bauträgern greift der Wechsel der Steuerschuldnerschaft

Jeder Bauhandwerker kennt die Vorschrift des § 13b UStG: Danach dürfen die eigenen Subunternehmer in ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen und der Leistungsempfänger meldet die 19% Umsatzsteuer auf das vereinbarte Entgelt selbst beim Finanzamt an und kann diese nach § 13b UStG geschuldete Umsatzsteuer auch gleich wieder als Vorsteuer geltend machen. mehr

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Verschärfung bei der strafbefreienden Selbstanzeige

Der Bundestag hat die Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige wesentlich verschärft. Straffreiheit wird künftig schwerer zu erlangen sein und insgesamt teurer werden. mehr

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Absenkung der Größenmerkmale für den Investitionsabzugsbetrag ab 2011

Der Investitionsabzugsbetrag ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um zu vermeiden, dass in besonders guten Geschäftsjahren eine zu starke Steuerbelastung erfolgt.

Der Gesetzgeber gibt den Unternehmern die Möglichkeit, wenn sie in den folgenden drei Jahren eine förderfähige Investition in (gebrauchte oder neue) bewegliche Wirtschaftsgüter plane, 40 % dieser (geplanten) Investitionssumme vorab gewinnmindernd geltend zu machen. mehr

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Lohnsteuerkarte 2010 gilt auch 2011 - Achtung beim Systemwechsel

Die Lohnsteuerkarte 2010 war die letzte aus Papier, künftig werden keine neuen Karten mehr verschickt. Für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet dies: Die Lohnsteuerkarte 2010 gilt auch im kommenden Jahr 2011.

Ab 2012 werden die für die Berechnung der Lohnsteuer benötigten Daten in einer Datenbank der Finanzverwaltung hinterlegt und den Arbeitgebern in elektronischer Form zum Abruf bereitgestellt. Mit dem neuen elektronischen Verfahren ist die bisher von den Gemeinden ausgestellte Lohnsteuerkarte in Papierform nicht mehr notwendig. mehr

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Beweislast für die Überlassung von Dienstwagen zur privaten Nutzung

Wenn ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer unentgeltlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlässt, stellt dieser Nutzungsvorteil Lohn dar, dessen Wert i. d. R. gemäß der 1 %-Regelung oder dem Fahrtenbuch zu ermitteln ist. Wenn streitig ist, ob eine solche Überlassung tatsächlich stattgefunden hat, liegt nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes die Beweislast beim Finanzamt. mehr

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Bei Weihnachtsfeiern und anderen Betriebsfeiern Steuerfallen vermeiden

Die Finanzämter prüfen gerne, ob die Betriebsfeier nicht etwas zu großzügig ausgefallen ist. Hier können schon kleine Überschreitungen der zulässigen Höchstgrenzen zu lästigen Nachforderungen von Steuern und Sozialabgaben führen. Es lohnt sich daher, sich schon bei der Planung rechtzeitig zu informieren. mehr

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Fahrtenbuch für Finanzamt einreichen, um Steuern zu sparen

Bei Fahrtenbüchern sind Finanzämter und Finanzgerichte im Normalfall extrem genau und kleinlich. Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg urteilte jetzt zum Vorteil der steuerpflichtigen Handwerksbetriebe.

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Kleinunternehmerregelung nach §19 UStG für Handwerksbetriebe ungeeignet

Mit ausschließlich geringen Umsätzen können Handwerksbetriebe als Kleinunternehmer eingestuft werden. Als Kleinunternehmer gelten Betriebe mit einem Vorjahresumsatz von weniger als 17.500 € und deren Umsatzerwartung im laufenden Jahr 50.000 € nicht übersteigt. Beide Voraussetzungen müssen parallel erfüllt sein. Mit Anmeldung der unternehmerischen Tätigkeit ist der zu erwartende Umsatz des Gründungsjahres zu schätzen. Kann man von einem größeren Umsatz als 17.500 € ausgehen, gilt der neue Handwerksbetrieb nicht als Kleinunternehmer. mehr