Entsorgung und Recycling

Beim Bau und vor allem beim Abriss fallen viele Abfälle an, die entsorgt werden müssen. Abfälle, die Asbest enthalten, sind hochgradig gefährliche Abfälle und müssen in den Sondermüll. Zusammen mit anderen Abfällen dürfen sie nicht entsorgt werden. Grundsätzlich fallen beim Bau unterschiedliche Abfälle an. Viele Abfälle sind völlig ungefährlich und können daher im Recycling aufbereitet werden. Zielsetzung von Recycling ist es, die verwertbaren Bauabfälle wieder in den Kreislauf zu bringen. Das geschieht häufig beim Straßenbau.

Auch HBCD-haltige Abfälle müssen nach der Gesetzesänderung im Jahr 2016 in eine getrennte Entsorgung, denn diese wurden damals als gesundheitsschädlich eingestuft. Demnach sollten sie fachgerecht entsorgt werden. Da bei der Entsorgung besondere Schutzmaßnahmen beachtet werden sollten, viele Entsorger jedoch auf die Gesetzesänderung nicht vorbereitet waren, kam daraufhin zu einem Engpass bei der Entsorgung dieser gefährlichen Stoffe mit HBCD. Doch die Politik hat die Verschärfung mittlerweile rückgängig gemacht, so dass es wieder erlaubt ist, diese Abfälle in regulären Verbrennungsanlagen zu entsorgen. Das beseitigt den Engpass und schafft Rechtssicherheit.

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Bauwirtschaft begrüßt zurückgestellte Mantelverordnung

Bauwirtschaft begrüßt zurückgestellte Mantelverordnung

Der Bundesrat hat die Mantelverordnung nicht verabschiedet. In den letzten Wochen wurde zwar viel darüber diskutiert, wo die Bau- und Abbruchabfälle in der Zukunft entsorgt werden sollen. Doch der Bundesrat hat die Entscheidung darüber zu Gunsten der Bauwirtschaft nun erst einmal verschoben. Denn die Branchenvertreter hatten zuvor vor der Verabschiedung ohne Änderung gewarnt. mehr

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Steigende Baukosten durch teure Entsorgung

Steigende Baukosten durch teure Entsorgung

Neuer Ärger droht, denn die Baukosten für die Entsorgung von Abfällen schnellen weiterhin in die Höhe. Der Hauptgrund liegt darin, dass beispielsweise in Hessen der gefährliche Abfall in die Niederlande zur Entsorgung transportiert werden muss. Das belastet die Wirtschaftlichkeit und sprengt das Budget der Baukosten deutlich. Aufgrund der Fahrtwege drohen auch Schäden der Umwelt und eine Belastung der Infrastruktur. mehr

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Neue Probleme bei der HBCD-Entsorgung

Neue Probleme bei der HBCD-Entsorgung

Auch wenn das große Entsorgungschaos abgewendet werden konnte, so entstehen mittlerweile in der Praxis bei der Entsorgung von HBCD-versetzen Dämmstoffen wieder neue Probleme. Denn das geforderte elektronische Nachweisverfahren erhöht nicht nur die Bürokratie, sondern konnte von vielen Müllverbrennungsanlagen in der Kürze der Zeit kaum umgesetzt werden. So erhöhen die fehlenden Übergangsfristen erneut die Entsorgungskosten. Doch es gibt Tipps, um die Baukosten im Griff zu behalten. mehr

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Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe endlich klar geregelt

Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe endlich klar geregelt

Der Bundesrat hat einer neuen Verordnung zugestimmt, nach der das Entsorgen von HBCD-haltigen Dämmstoffen deutlich vereinfacht wird. Mit dieser neuen Verordnung ist eine dauerhafte Lösung des Abfallproblems gefunden worden. Eine Einstufung als gefährlicher Abfall ist nun nicht mehr gegeben. Eigens dazu wird ein Nachweisverfahren zur Sammelentsorgung eingeführt, dessen Massengrenzen allerdings nicht zentral festgelegt wurden. mehr

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Teure Abfallentsorgung - Bauwirtschaft fordert Lösung

Teure Abfallentsorgung - Bauwirtschaft fordert Lösung

Verschiedene Bauverbände haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in München die gestörte Balance zwischen Umweltschutz und Bauen kritisiert. Außerdem bemängelten sie die intensive Kostensteigerung bei der Entsorgung von Bauschutt und Bodenaushub. Sie fordern deshalb vom Gesetzgeber ein Umdenken, denn die Verwertung und der Wiedereinbau werden immer kostenintensiver. Darüber hinaus wurde auch der hohe bürokratische Aufwand bemängelt. mehr

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Baugewerbe begrüßt neue Regelung zur HBCD-Entsorgung

Baugewerbe begrüßt neue Regelung zur HBCD-Entsorgung

Bereits im vergangenen Jahr gab es eine intensive Diskussion um die als gefährlichen Abfall eingestuften HBCD-haltigen Dämmplatten. Vor allem das Baugewerbes hat sich sehr engagiert dafür einsetzt, diese Beurteilung wieder rückgängig zu machen. Dieses Ziel wurde zwar nicht komplett erreicht, doch wird die vom Bundeskabinett kürzlich beschlossene POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung für HBCD-haltige Abfällen vom Baugewerbe sehr begrüßt. mehr

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Baugewerbe fordert mehr Balance zwischen Bau und Umwelt

Baugewerbe fordert mehr Balance zwischen Bau und Umwelt

Die Kosten für Deponierungsabfälle nehmen ständig zu. Das Problem liegt darin, dass auch geringfügig belasteter Bodenaushub nicht mehr verbaut, sondern deponiert werden muss. Das ist jedoch nicht der einzige Kostentreiber. Deshalb fordert das Baugewerbe eine bessere Balance zwischen den Umweltvorgaben und dem Bauen, denn die hohen Kosten treffen die privaten und die öffentlichen Bauherren gleichermaßen. mehr

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Neues Projekt zur Förderung von Recycling-Beton

Neues Projekt zur Förderung von Recycling-Beton

Das Thema Recycling gewinnt in der Bauwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Die TU Kaiserslautern arbeitet aktuell an einem Projekt, bei dem mineralische Bauabfälle für die Produktion von Betonfertigteilen verwendet werden sollen. Zur Realisierung haben sich elf Partner aus fünf europäischen Ländern zusammengetan, das Gesamtvolumen für das Projekt liegt bei aus 7,2 Millionen Euro. mehr

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Bauwirtschaft beim Recycling weiter erfolgreich

Bauwirtschaft beim Recycling weiter erfolgreich

Rund 90 Prozent der mineralischen Bauabfälle werden umweltverträglich verwertet. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau hervor. Fast alle mineralischen Abfälle werden fast vollständig wiederverwertet und bleiben so im Stoffkreislauf. Die Mülldeponien werden dadurch entlastet. Über 12 Prozent der Gesteinskörnungen bestehen aus Recycling-Baustoffen, das teilte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe - Steine und Erden, Michael Basten in einem Interview mit. mehr

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Baugewerbe fordert Änderung bei Bau- und Abbruchabfällen

Baugewerbe fordert Änderung bei Bau- und Abbruchabfällen

Das Baugewerbe fordert eine Änderung am Referentenentwurf zur Mantelverordnung. Demnach sei es dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nicht gelungen, eine praxisnahe Regelung zu schaffen. Es geht dabei um die Planung von Bauvorhaben und der Abfallbeseitigung. Rund 240 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle fallen jährlich an. mehr

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Bauschaum mit Polyurethan darf wieder frei verkauft werden

Bauschaum mit Polyurethan darf wieder frei verkauft werden

Durch das Inkrafttreten der neu geregelten Chemikalien-Verbotsverordnung Ende Januar 2017 wurde auch das Selbstbedienungsverbot für den Verkauf von Polyurethan-Schaumdosen (PU-Schaumdosen) aufgehoben. Bei einer entsprechenden Auszeichnung mit dem Gefahrenhinweis H351 darf der Baustoff-Fachhandel künftig den Bauschaum mit Polyurethan wieder frei ins Verkaufsregal stellen. Damit entfällt auch die Unterweisung durch einen fachkundigen Mitarbeiter. Trotzdem bleiben die strengen  Anforderungen ans Recycling. mehr

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Entsorgung Dämmstoffe - Bauwirtschaft fordert endgültige Klärung

Entsorgung Dämmstoffe - Bauwirtschaft fordert endgültige Klärung

Die Einstufung HBCD-belasteter Dämmstoffe als gefährlicher Abfall im vergangenen Jahr führte zu erheblichen Entsorgungsengpässen in der Bauwirtschaft. Als Folge dieser Probleme in der Entsorgung hat der Bundesrat im letzten Dezember einen Kompromiss ausgearbeitet, nämlich die Kennzeichnung für ein Jahr auszusetzen. Doch die negativen Auswirkungen der ursprünglichen Einstufung sind trotzdem zu spüren. Daher fordert die Bauwirtschaft, endlich eine dauerhafte Lösung zu finden. mehr

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Dramatischer Rückstand in der Asbest-Sanierung

Dramatischer Rückstand in der Asbest-Sanierung

Die Hochschule Koblenz hat innerhalb des Fachbereichs Bauwesen eine umfassende Studie durchgeführt, die insgesamt 1.507 Häuser am Rhein, in der Eifel und an der Mosel untersucht hat. Blickpunkt hierbei war der Sanierungsbedarf in Sachen Asbest, dem einst verbreiteten Baustoff, welcher mittlerweile als giftig eingestuft wird. Finanzielle Anreize erleichtern jedoch die Entscheidung zur Sanierung. mehr

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Bauwirtschaft kritisiert Kompromiss zur HBCD-Entsorgung

Bauwirtschaft kritisiert Kompromiss zur HBCD-Entsorgung

Durch die Einstufung von mit Hexabromcyclododecan (HBCD) behandelten Dämmstoffen als „gefährlichem Abfall“ wurde in den letzten anderthalb Monaten ein regelrechtes Entsorgungschaos erzeugt. Viele Handwerksbetriebe blieben auf belasteten Abfällen sitzen oder mussten hohe Kosten für die fachgerechte Entsorgung entrichten. Nach dem Kompromiss vom Bundesrat kritisiert die Bauwirtschaft, dass eine temporäre Rückstufung von HBCD bis Ende nächsten Jahres das Problem lediglich aufgeschoben werde. mehr

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Bauwirtschaft in Österreich setzt auf Forschung

Bauwirtschaft in Österreich setzt auf Forschung

Die österreichische Bauwirtschaft erlebt zurzeit die gleiche Entwicklung wie die deutsche Bauwirtschaft. Denn auch in Österreich muss man sich der Herausforderung stellen, die Lücke zwischen preiswertem und kostspieligem Wohnungsbau zu schließen. Darüber hinaus gilt es, die teure Normenflut, das gering vorhandene Bauland bei steigender Einwohnerzahl, sowie die höheren Wohnkosten in den Griff zu bekommen. mehr

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Wird HBCD-haltiges Polystyrol zum Wahlkampfthema?

Wird HBCD-haltiges Polystyrol zum Wahlkampfthema?

Der Ärger um die Einordnung von HBCD-haltigem Polystyrol als “gefährlicher Abfall” lässt nicht nach. Auch die Umweltministerkonferenz konnte keine Einigung erzielen. Obwohl die thermische Verwertung eigentlich als ausreichend gilt, müssen alte Dämmstoffe gesondert entsorgt werden. Das treibt die Preise und bedroht die Wirtschaftlichkeit kleiner Betriebe. Vor allem aber hemmt es die dringend benötigte Gebäudesanierung. mehr

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Große Missverständnisse um Polystyrol und HBCD

Große Missverständnisse um Polystyrol und HBCD

Die kürzlich umgesetzte Entsorgungsrichtlinie für HBCD-behandelte Dämmstoffe hat zu einem wahren Entsorgungschaos geführt und viele Fragen aufgeworfen. Ist Dämmung mit Polystyrol gesundheitsschädlich und überhaupt noch vertretbar? Nachdem die Politik mittlerweile eingelenkt und für eine Entspannung der Situation gesorgt hat, klären die Hersteller von modernen Dämmstoffen aus Polystyrol-Extruderschaum auch über die weitere Missverständnisse auf. mehr

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Dämmstoffentsorgung verärgert Handwerksbetriebe

Dämmstoffentsorgung verärgert Handwerksbetriebe

Im Handwerk herrscht momentan großer Ärger über die aktuelle Problematik der Dämmstoffentsorgung. Denn seit Oktober dieses Jahres lassen sich Polystyrol-Dämmstoffe nicht mehr so problemlos entsorgen wie zuvor. Dass dies der Umwelt zugute kommt, ist zwar lobenswert, doch ohne vernünftige Alternativen stellt es die Handwerksbetriebe derzeit vor schwerwiegende Probleme. Aus diesem Grund haben sich nun auch verschiedenen Interessenvereinigungen gebildet, die an die Politik appellieren hier Abhilfe zu schaffen. mehr

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Akzeptanz der Recyclingbaustoffe weiter steigern

Akzeptanz der Recyclingbaustoffe weiter steigern

Die Aufbereitung mineralischer Abfälle ist eines der großen politischen Themen. Trotzdem gibt es immer wieder Vorbehalte gegenüber der Recyclingbaustoffe. Um die Akzeptanz zu erhöhen wurde nun ein Handlungsleitfaden veröffentlicht, der informiert und Argumentationshilfen gegenüber den Auftraggebern bieten. Zusätzlich wurden die Testate für geprüfte Recyclingbaustoffe vereinheitlicht, um den konsequenten Gedanken der Kreislaufwirtschaft zu folgen. mehr

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Kreislaufwirtschaft Bau besorgt um neue Mantelverordnung

Kreislaufwirtschaft Bau besorgt um neue Mantelverordnung

Die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau hat in den vergangenen zwei Jahren wieder einmal sehr erfolgreich bewiesen, dass die Bauwirtschaft das Thema Recycling von Bauabfällen äußerst ernst nimmt und damit aktiv zur Ressourcenschonung beiträgt. Anlässlich der Übergabe des Monitoring-Berichts wird jedoch gleichzeitig auch die Sorge über die geplante Neuregelung der sogenannten Mantelverordnung Grundwasser, Ersatzbaustoff, Bodenschutz deutlich gemacht. mehr

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Bauabfälle praxisgerecht recyceln

Bauabfälle praxisgerecht recyceln

Aktuell werden über 90 Prozent der Bauabfälle aus Bodenaushub, Bauschutt und Straßenaufbruch verwertet. Bei dem hohen Aufkommen werden die Probleme jedoch früher oder später zunehmen und die Verwertungsquote bedrohen. Aus diesem Grund hat die Aktion Kreislaufwirtschaft Bauwirtschaft Bayern ein Positionspapier vorgestellt und die Landespolitik aufgefordert, aktiv zu werden und Lösungen anzubieten. mehr

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Asbest gefährdet die Bauwirtschaft

Asbest gefährdet die Bauwirtschaft

Es ist natürlich immer positiv, wenn man aus Fehlern lernt und diese entsprechend behebt. Dennoch kann es unter Umständen sein, dass die Spätfolgen dabei größer sind als man zuerst annimmt. So sieht es auch beim Thema Asbest aus. Während man seit nun mehr 20 Jahren keinerlei Asbest mehr am Bau verarbeitet, befindet sich jedoch in den Bestandsbauten immer noch genug von dem gefährlichen Baustoff, der auch heute noch zu schweren Erkrankungen führen kann. Prävention ist hier der einzige Weg, wie auch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft einmal mehr rät. mehr

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Baustoff-Recycling in Europa noch unterentwickelt

Baustoff-Recycling in Europa noch unterentwickelt

Unsere Umwelt sollte für uns alle eine große Prämisse sein, denn wir haben schließlich nur eine. Diese zu schützen scheint eigentlich nicht schwer, in der Praxis zeigen sich aber immer wieder Hürden beim umweltbewussten Handeln. Dies beweist aktuell auch die Entwicklung vom Baustoff-Recycling in Europa, welches durchaus unbefriedigend ist. Hier gilt es, in den nächsten Jahren etwas zu bewegen, um nachhaltig zu handeln. mehr

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Neue Bauproduktenverordnung in Fachgruppe Dämmstoffe diskutiert

Neue Bauproduktenverordnung in Fachgruppe Dämmstoffe diskutiert

Am 1. Juli 2013 trat die EU-Bauproduktenverordnung in Kraft, die zahlreiche Änderungen mit sich brachte. Natürlich gilt es in diesem Zusammenhang auch zu klären, welche Veränderungen auf die Unternehmen der Bauwirtschaft hier zukommen und wie man diese entsprechend anwenden kann. Aus diesem Grund traf sich die FSK-Fachgruppe Dämmstoffe mit dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bauwirtschaft. Ziel war die Diskussion der neuen Verordnung und damit verbundener, noch offener Fragen. mehr

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Sanierung und Altlastenbeseitigung - Fachtagung der BG Bau

Sanierung und Altlastenbeseitigung - Fachtagung der BG Bau

Rund um den Arbeitsschutz bei Arbeiten in kontaminierten Bereichen veranstaltet die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft eine Fachtagung. Von Montag, den 04. April 2011 bis Mittwoch, den 06. April 2011 treffen sich Experten aus den Bereichen Abbruch, Rückbau, Kampfmittelräumung, Altlastenbeseitigung sowie Gebäude- und Brandschadensanierung in der Schulungsstätte Jößnitz.
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