Karriere im Handwerk für Abiturienten

Auch in diesem Jahr werden sich wieder viele Abiturienten für den Beginn eines Studiums entscheiden. Dabei wird es mit jedem Jahr voller in den Hörsälen und die Zahl der auf der Warteliste stehenden Schulabgänger steigt. Im Handwerk dagegen, wären noch viele Ausbildungsplätze an Abiturienten zu vergeben. Dass die Entscheidung durchaus viele Vorzüge hat, ist vielen dabei überhaupt nicht bekannt oder bewusst.

Auch wenn viele Abiturienten immer noch glauben, dass sie nur durch ein erfolgreich absolviertes Studium gute Karrierechancen haben, so ist das heutzutage nicht mehr allein das Erfolgsrezept. Gerade der praktische Teil gewinnt immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund eröffnet insbesondere das Handwerk immer öfter Karrierechancen. Im Jahr 2011 lag die Zahl der Abiturienten und den Auszubildenden im regionalen Handwerk bei durchschnittlich 6 Prozent. Aus dem Bauhandwerk rangiert der Beruf des Elektrikers auf den vordersten Plätzen für Abiturienten. Die Ausbildung im Handwerk hält den Schülern eine Reihe an Möglichkeiten offen.

Wie sich an den aktuellen Konjunkturzahlen ablesen lässt, boomt das Handwerk und diese Entwicklung wird so auch weiterhin erwartet. Wer also eine solide Ausbildung absolviert hat, kann durchaus mit einem krisensicheren Arbeitsplatz rechnen. Darüber hinaus ist das Berufsbild des Handwerkers inzwischen alles andere als langweilige Routine. Im Gegenteil, die Aufgaben einzelner Gewerke werden immer anspruchsvoller, vielfältiger und komplexer. Daher ist gerade Kreativität, logisches Denken, Geschick oder spezielles Wissen von besonderer Bedeutung. Diesen Ansprüchen können Auszubildende von Beginn an gerecht werden, sofern sie bereit sind, sich auch unter gewissen Umständen selbst verwirklichen zu wollen.

Nach der bestandenen Gesellenprüfung muss die Karrierelaufbahn auch noch lange nicht beendet sein. Nach drei Gesellenjahren, steht es jedem frei sich für die Meisterprüfung zu qualifizieren. So ermöglicht man sich eine spätere Führungsposition oder Übernahme des eigenen Betriebes. Dabei ist gerade im Handwerk der Einstieg in die Selbstständigkeit besser als in anderen Wirtschaftszweigen. Außerdem ist die Beständigkeit hier auch am Höchsten. Innerhalb der ersten fünf Jahre haben sich etwa drei Viertel der Existenzgründer etabliert. Hinsichtlich der Übernahme von Betrieben stehen die Zeichen ebenfalls gut. Mehr als ein Drittel aller Handwerksunternehmen wird in den nächsten zehn Jahren altersbedingt an jüngere Kräfte übergeben werden.

Sofern aber der Meistertitel nicht angestrebt wird, kann man seine Laufbahn aber auch auf einen dualen Studiengang ausrichten. Hier verbindet sich theoretisches Fachwissen mit Praxisphasen im Handwerk.

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