Abbruchbranche setzt Zeichen: Charta stärkt Sicherheit am Bau

Foto: varyapigu / envatoelements

Noch immer kommt es zu schweren Unfällen auf Baustellen. Diese zu reduzieren, ist das klare Ziel der Bauwirtschaft. Auch die Abbruchbranche setzt nun ein klares Zeichen für mehr Arbeitsschutz im Baugewerbe. Durch die Unterzeichnung der Charta für mehr Sicherheit am Bau wird ein deutliches Signal zur Einhaltung vom Arbeitsschutz auf Baustellen gesetzt. Dadurch sollen Arbeitsschutz und die Sicherheit am Bau in das Bewusstsein der Akteure verankert werden.

Gemeinsam für mehr Arbeitssicherheit am Bau, das ist auch das Ziel vom Deutschen Abbruchverband (DA) durch die Unterzeichnung der „Charta für Sicherheit auf dem Bau der BG Bau“. Damit wird eine klare Haltung für lebenswichtige Regeln bei Abbrucharbeiten eingenommen und ein deutliches Zeichen für mehr Arbeitsschutz gesetzt. „Abbrucharbeiten sind eine anspruchsvolle Tätigkeit, bei der der Arbeitsschutz nicht zu kurz kommen darf“, fordert DA-Geschäftsführer Andreas Pocha.

Charta für Sicherheit am Bau: Mehr Engagement für Arbeitsschutz

Initiiert wurde die Charta im Jahr 2017 von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau). Dabei geht es darum, gesunde und sichere Arbeitsplätze im Baugewerbe zu schaffen. Die Mitglieder, die die Charta mit unterzeichnet haben, verpflichten sich zur Einhaltung der Arbeitsschutzstandards, den Schutz der Beschäftigten und die Vermeidung von Unfallrisiken. „Mit der ‚Charta für Sicherheit auf dem Bau‘ bindet die BG Bau die Sozialpartner der Bauwirtschaft in den Arbeitsschutz mit ein“, erklärt Michael Kirsch, Hauptgeschäftsführer der BG Bau. „Ihre Unterzeichnung stellt ein Bekenntnis dar, mit dem sich die Sozialpartner für ein Umfeld einsetzen, das sicherheitsgerechtes Handeln fördert und fordert.“

Bewusster Stopp bei Sicherheitsmängeln

Gleichzeitig hat auch der Vorstandsvorsitzende Johannes Schlenter stellvertretend für die Belegschaft seines eigenen Abbruchunternehmens das Bekenntnis „Gemeinsam sicher“ unterschrieben. Damit gibt er das Versprechen, für die Sicherheit am Bau zu sorgen und alle lebenswichtigen Regeln bei Abbrucharbeiten anzuwenden. Bei schweren Sicherheitsverstößen heißt es, „Stopp“ zu sagen. Mit der Unterzeichnung wird ein deutliches Zeichen für den Arbeitsschutz und die Sicherheit auf Baustellen gesetzt. Die Akteure am Bau sollen damit sensibilisiert werden. Gleichzeitig soll auch ein Zeichen gesetzt werden, damit alle Beschäftigten auf den Baustellen am Ende eines Tages auch wieder gesund nach Hause kommen. Sicherheit am Bau ist deshalb das oberste Gebot der Stunde.

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