BAU 2013: Bauwirtschaft ist Schlüsselbranche

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Foto: Messe München

Seit 14. Januar 2013 läuft nun die 20. BAU in München. Natürlich dürfen zu einer solchen Veranstaltung auch Interessenvertreter einzelner Verbände nicht fehlen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ist einer von ihnen und machte bei seiner Begrüßungsrede auch ganz deutlich, wie wichtig die Bauwirtschaft für die deutsche Gesamtwirtschaft ist. Nicht nur, dass sie sich verschiedenen politischen Herausforderungen stellt, sie kann auch davon profitieren.

Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Bauwirtschaft einen ganz wichtigen Beitrag zur gesamten deutschen Wirtschaft leistet. Immerhin bringt sie sich in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Belange ein. Dazu zählt politisch natürlich die Energie- und Klimawende, aber auch der altersgerechte Um- und Neubau von Gebäuden genauso wie der Infrastruktur. Sozial und politisch relevant ist auch die Einbindung von Bürgern mit Migrationshintergrund, bei der die Branche einen guten Dienst leistet.

Pakleppa macht in seinem Begrüßungswort zur Eröffnung der 20. BAU in München keinen Hehl daraus, wie bedeutend er die deutsche Bauwirtschaft im Gesamtbild sieht: „Die Bauwirtschaft ist eine starke Branche! Sie ist die Schlüsselbranche unserer Volkswirtschaft, unsere Unternehmen produzieren in Deutschland und beschäftigen Menschen, die Steuern und Abgaben bezahlen. Wir sind die stärkste Einzelbranche unserer Volkswirtschaft, wir sind der größte Arbeitgeber in Deutschland.“

Betrachtet man die einzelnen Herausforderungen der Bauwirtschaft, hat jede in gewisser Weise ihren eigenen Reiz. Speziell die Energiewende verlangt der Branche zwar einiges ab, gibt ihr aber auch viel zurück. Letztlich kann die gesamte Bauwirtschaft aus der Energiewende ihren Nutzen ziehen. Dazu gehört längst nicht mehr nur die energetische Sanierung von Gebäuden, sondern gerade auch der Bau von Windkraftanlagen und Überlandleitungen. Hiervon kann die Branche definitiv profitieren.

Bei diesen positiven Aspekten der Energiethemen darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass insbesondere beim altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, die Förderungen für solche nicht vernachlässigt werden darf. Nur durch ausreichende Förderung kann auf lange Sicht das geforderte Ziel von 3 Millionen barrierefreier Wohnungen erreicht werden. Diese Herausforderung gilt es in jedem Fall noch zu bewältigen.

Hinsichtlich der öffentlichen Infrastruktur tut die Branche ebenfalls einiges, um selbige zu erhalten und noch auszubauen. Aber auch bei der Integration von vor allem Jugendlichen mit Migrationshintergrund kann die Bauwirtschaft sich sehen lassen. Nicht nur, dass die Zahl derer mit Migrationshintergrund sich bereits sehr positiv entwickelt hat. Es wird auch immer  mehr Nachwuchs unter solchen Jugendlichen gewonnen, was durchaus auf weiteres Potenzial schließen lässt.

Alles in allem zeigt sich, dass die Bauwirtschaft ein unverzichtbarer Zweig der deutschen Gesamtwirtschaft ist und sie sich zu Recht darüber freuen darf.

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