Baugewerbe wählt deutsche Meister im Leistungswettbewerb

News | Roland Riethmüller | 11.11.2010
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ZDB

Beim diesjährigen Bundesleistungswettbewerb des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sind vom 6. bis 8. November im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg 22 Gesellenstücke und Arbeitsproben prämiert worden. Die Finalisten konnten sich in einem dreistufigen Auswahlprozess bis auf Bundesebene durchsetzen. Der Bundesleistungswettbewerb wird jährlich ausgeschrieben und ehrt die besten Arbeiten aus acht bauhandwerklichen Berufsgruppen. Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des ZDB lobte das fundierte Ausbildungsniveau und das Engagement der Teilnehmer.

Wie in den Vorjahren wurden vom ZDB am vergangenen Wochenende wieder im dreitägigen Bundesleistungswettbewerb die Deutschen Meister im Baugewerbe gewählt. Nominiert waren insgesamt 55 Gesellen aus ganz Deutschland, die sich seit dem Sommer diesen Jahres auf Kammer- und anschließend auf Landesebene durchgesetzt haben. Teilnehmen durften junge Gesellen bis zu einem Alter von 25 Jahren aus den Berufen Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Zimmerer sowie Brunnenbauer.

Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des ZDB zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Arbeiten. „Unser Nachwuchs hat sich mit viel Engagement und Ehrgeiz dem anspruchsvollen Wettbewerb gestellt“, sagte er auf der Siegerehrung und lobte damit auch das fundierte Wissen und die ausgeprägten handwerklichen Fähigkeiten. Der Bundesleistungswettbewerb zeige das hohe Niveau, auf dem die Ausbildung im Handwerk zur Zukunftssicherung erfolge.

Die meisten Preisträger des 59. Bundesleistungswettbewerbs brachte demnach das Bayrische Bauhandwerk gefolgt von den Gesellen aus Baden-Württemberg hervor. Den dritten Platz teilen sich die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gingen auf Bundesebene leer aus.

Beton- und Stahlbetonbauer

  • Gold: Christian Lampart (20), Donzdorf, Baden-Württemberg
  • Silber: Tobias Hiller (23), Neuss, Nordrhein-Westfalen

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

  • Gold: Björn Bohmfalk (19), Großefehn, Niedersachsen
  • Silber: Michel Debus (21), Gladenbach, Hessen
  • Bronze: Kevin Raabe (19), Lübeck, Schleswig-Holstein

Maurer

  • Gold: Stefan Heuckmann (23), Herzebrock-Charholz, Nordrhein-Westfalen
  • Silber: Frank Schliep (20), Westerstede, Niedersachsen
  • Bronze: Michael Steiner (19), Roßhaupten, Bayern

Straßenbauer

  • Gold: Sebastian Full (18), Würzburg, Bayern
  • Silber: Thorben Peper (20), Zeven, Niedersachsen
  • Bronze: Kevin Laqua (19), St. Wendel, Saarland

Stuckateure

  • Gold: Kadir Uzunsakaloglu (21), Ammerbuch, Baden-Württemberg
  • Silber: Maximilian Meier (22), Feucht, Bayern
  • Bronze: Andreas Müller (25), Freisen, Saarland

Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer

  • Gold: Friedrich Amerdinger (19), Ederheim, Bayern
  • Silber: Manuel Armbruster (19), Pliezhausen, Baden-Württemberg
  • Bronze: Simon Luka Schuler (21), Thalfang, Rheinland-Pfalz

Zimmerer

  • Gold: Andreas Fischer (18), St. Georgen, Baden-Württemberg
  • Silber: Christoph Hauk (20), Rettersheim, Bayern
  • Bronze: Simon Wiegel (24), Grebenstein, Hessen (gebürtig aus Essen, Nordrhein-Westfalen)

Brunnenbauer (bereits am 01.11.10 in Bad Zwischenahn gewählt)

  • Gold: Frederick Packeiser (20), Ratingen, Nordrhein-Westfalen
  • Silber: Andrian Langer (21), Alt Mädewitz, Brandenburg
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