„Bauprodukte Digital“ fördert Produktinfos für BIM

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Foto: Roland Riethmüller

Informationen über Bauprodukte werden von Herstellern bislang oft noch nicht ausreichend für Building Information Modeling (BIM) optimiert. Sie sind deshalb im Rahmen digitaler Planung, Ausführung und Bewirtschaftung nur eingeschränkt nutzbar. Die im vergangenen Jahr gegründete Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ möchte das ändern. Mit dem neuen Label “productsforbim” soll plakativ verdeutlicht werden, welche Produkte bereits heute für BIM digitale Daten bieten.

Die Unternehmen Forbo Flooring, dormakaba, Hilti, Hörmann, Jansen Building Systems, Knauf, Schüco und Xella haben sich im vergangenen Jahr zusammengetan und die Herstellerinitiative “Bauprodukte Digital” gegründet. Mit ihrer gemeinsamen Arbeit möchten sie dazu beitragen, in Europa bisher noch fehlende einheitliche Standards für die digitale Bauwerksmodellierung (Buidling Information Modeling – BIM) zu etablieren. Dabei besteht der konkrete Beitrag der Initiative in der praxisnahen Umsetzung digitaler Produktinformationen, die die digitalen Prozesse für planende und ausführende Akteure beim Bau und Betrieb von Gebäuden vorantreiben. Denn die Unternehmen der Herstellerinitiative sind sich durchaus bewusst, dass sie die digitalen Chancen und Herausforderungen gemeinsam viel besser nutzen bzw. bewältigen können als einzeln.

Wichtiges Ziel: für BIM optimal digital aufbereitete Produktdaten

Mit dem neuen Label „productsforbim“ will die Initiative die Bedeutung von BIM verdeutlichen und die konsequente Auszeichnung fördern. Dabei geht es vor allem darum, Produktdaten über Baustoffe digital so aufzubereiten, dass sie sich möglichst einfach in digitale Bauwerksmodelle einbetten lassen. Kein anderer kennt die Produkte derart gut wie die Hersteller. Deshalb sind sie der optimale Akteur bei der Aufbereitung der Informationen.

Die Initiative möchte die mit der Nutzung der jeweiligen Baumaterialien verbundenen Vorteile herausarbeiten, damit Anwender die Planungsdaten verstehen und verwenden können. Dafür müssen zwischen den beteiligten Planern, Bauherren und Betrieben sowie zwischen den unterschiedlichen Gewerken klare Arbeitsweisen und Regeln zur Nutzung der Informationen etabliert werden.

Die Initiative verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz

Über das bisher Beschriebene hinaus verfolgt die Initiative „Bauprodukte Digital“ einen deutlich breiteren Ansatz. Sie möchte zusätzlich den Informationsaustausch ihrer Mitglieder pflegen, die Hersteller mit ihren Kunden vernetzen und die digitalen Wertschöpfungsketten erweitern.  Dabei versteht die Initiative nicht zuletzt ihre Arbeit als einen Beitrag zur digitalen Transformation. Sie möchte die Entwicklung vieler digital noch nicht komplett unterstützter Abläufe zu einer durchgängigen digitalen Bauwerksmodellierung erfolgreich mitgestalten.

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