Baustoff Aluminium beliebt für das Dach

News | Frank Kessler | 08.01.2014
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Foto: Thomas Raphael c/o VDE e.V. / pixelio.de

Die verschiedenen Baustoffe werden immer zahlreicher und doch beschränkt man sich in bestimmten Bereichen immer öfter auf die gleichen. Dies bestätigt auch eine aktuelle Umfrage unter Architekten durch die BauInfoConsult. Es zeigt sich, dass für das Dach Aluminium und Ton derzeit besonders beliebt und die am häufigsten eingesetzten Baustoffe für Dachdecker im Nichtwohnungsbau sind. Die Gründe dafür sind simpel und dabei ausgesprochen plausibel.

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut BauInfoConsult hat im Rahmen der Jahresanalyse 2013/2014 kürzlich eine telefonische Umfrage unter den 180 größeren Architekturbüros durchgeführt. Der Schwerpunkt der befragten Architekturbüros lag dabei im Nichtwohnungsbau, also beim Bau von Büro- und Verwaltungsgebäuden oder Geschäften. Die Ergebnisse über die eingesetzten Baustoffe bei der Dachdeckung sind ziemlich eindeutig. Aluminium steht dabei klar auf dem ersten, Ton auf dem zweiten Platz.

Unter den befragten Architekten ist Aluminium für 36 Prozent der Baustoff, der in den nächsten drei bis fünf Jahren verstärkt eingeplant wird, wenn es um den Bau von wohnähnlichem Nichtwohnungsbau geht. Die Gründe dafür sind gänzlich einfach, denn Aluminium überzeugt durch seine Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und auch durch die leichte Verarbeitung.

Dicht gefolgt, mit 31 Prozent, folgt Ton als beliebter und häufig eingesetzter Baustoff für die Dachdeckung im wohnähnlichen Nichtwohnungsbau. Dies ist besonders interessant, weil Ton eigentlich eher selten ist in diesem Bausektor. Doch gerade da, wo man das Dach als Sichtfläche hat, überzeugt gerade Ton durch seine repräsentative Ausstrahlung bei guter Funktionalität. Ton erweist sich immer wieder als optisch ansprechend und strahlt gleichzeitig Tradition aus, da er schon seit langem am Markt ist.

Absolute Verlierer unter den Dachdeckmaterialien stellen Beton und Dachbegrünungen dar. Vor allem Beton entspricht nicht der Ästhetik und wird höchstens dort eingesetzt, wo man keinen Blick auf das Dach hat.

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