Bauwerksmechaniker – Beruf mit Zukunftsperspektive

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Im überbetrieblichen Ausbildungszentrum Hamm lernen die Azubis den praktischen Umgang mit modernster Betonbohr- und -sägetechnik; Foto: ABZ Hamm

Deutschlandweit gibt es noch freie Lehrstellen zum Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik. Bis zum Ende dieses Jahres können, bei entsprechender Eignung der Bewerber,  die Stellen noch vergeben werden. Es handelt sich hierbei um einen hoch technischen Beruf der Baubranche, der sehr gute Perspektiven verspricht. Bereits 45 Jugendliche haben den Beruf in diesem Jahr begonnen.

Der Bauwerksmechaniker ist ein spezialisierter Experte, der im Baugewerbe dringend gesucht wird. Darüber hinaus haben Auszubildende mit einer Übernahmequote von 95 Prozent nach der Ausbildung beste Voraussetzungen, diesen Beruf in entsprechenden Fachbetrieben langfristig auszuüben. Kernkompetenz des Berufes ist das Betonsägen mit fast chirurgischer Präzision. Der Tätigkeitsbereich des Berufs ist umfangreich wie vielseitig. Er umfasst den Rückbau alter Industrieanlagen – insbesondere in der Schwerindustrie,  die energieoptimierte Sanierung im privaten und gewerblichen Bereich und die Demontage der bald abgeschalteten Kernkraftwerke. Wenn man die entsprechende Qualifizierung vorweisen kann, so sind die Aufstiegs- und Entwicklungschancen sehr groß. Sie reichen vom Polier oder Bauleiter zum Bauingenieur oder Architekten nach erfolgreicher Weiterbildung. Auch eine spätere Selbstständigkeit kann attraktiv sein, wenn man sich als Experte auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens spezialisiert. Nicht zuletzt gibt es auch die Option eine Unternehmensnachfolge in einem kleinen oder mittelständischen Betrieb in Anspruch zu nehmen.

Die Berufsausbildung erfolgt stets zweistufig: In den beiden ersten Lehrjahren werden grundlegende Kenntnisse in der Herstellung von Wänden, Treppen und Decken aus Beton, Stahl oder Holz vermittelt. Der zu erlangende Abschluss ist dabei der zum Hochbaufacharbeiter. Im letzten, dritten Ausbildungsjahr folgt dann die Spezialisierung in den Bereichen Abbruch, Rückbau sowie Betonbohren und –sägen. Britta Keinemann, Vorsitzende des Ausschusses für Aus- und Weiterbildung im Fachverband Betonbohren und –sägen, sagt: „Das Angebot richtet sich an Haupt- und Realschulabgänger mit technischem Verständnis und handwerklichem Geschick.“

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