Bauwirtschaft in Sorge – Baumaterialpreise steigen ungebremst

Bauwirtschaft in Sorge - Baumaterialpreise steigen ungebremst
Foto: Roland Riethmüller

Noch immer herrscht Materialknappheit und die Rohstoffpreise steigen stetig. Dadurch ziehen auch die Baumaterialpreise weiter an und belastet die Bauwirtschaft nachhaltig. Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es bei den wichtigen Bauprodukten noch immer keine Entwarnung. Die Lieferschwierigkeiten und die sehr hohe Nachfrage quer durch die Branchen treiben die Preise weiter an. Moderat ist hingegen die Entwicklung bei den mineralischen Baustoffen.

„Materialknappheit und weiter steigende Rohstoffpreise belasten weiterhin die Bauwirtschaft.” Das ist das Fazit von Felix Pakleppa, dem Hauptgeschäftsführer vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu den aktuellen Zahlen vom Statistischen Bundesamt. “Vorhandene Lieferschwierigkeiten bei anhaltend hoher Nachfrage quer durch die Branchen treiben weiter die Preise„, erklärt Pakleppa. Dabei belegen die neuen Zahlen, dass die Preise für Schnittholz mehr als 110 Prozent über dem Vorjahreswert liegen. Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Preise damit nochmals um 14 Prozent erhöht. Nicht anders sieht es bei Betonstahl aus. Hier liegt die Preissteigerung bei über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Steigerung zum Vorjahreswert beträgt rund elf Prozent. Auch der Preis für Kunststoffe liegt um 30 bis 40 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahr. Allerdings zeigt sich hier eine leichte Stagnation.

Stagnierender Infrastrukturausbau entspannt die Preissituation im Straßenbau

Bei Asphaltmischgut deutet sich ebenfalls ein erster Stillstand an. Im Vergleich zum Vorjahr betrug demnach die Steigerung nur 1,4 Prozent. Zum Vormonat waren es minus 0,2 Prozent. Der Preisauftrieb beim Asphalt wird offensichtlich durch den Wettbewerb der Mischgutanlagen eingegrenzt. Außerdem ist Bitumen nur ein kleiner Bestandteil von Mischgut. Pakleppa sagt weiter, dass die Unternehmen von fehlenden Aufträgen für den Straßenbau und den Autobahnen berichten.

Bei mineralischen Baustoffen nur geringer Anstieg der Baumaterialpreise

Moderat zeigt sich die Entwicklung der mineralischen Baustoffe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt die Steigerung bei zwei bis vier Prozent. Insgesamt stagnieren aber die Preise gegenüber des Vormonats. Vermutlich liegt das daran, dass es sich hierbei überwiegend um heimische Baustoffe handelt.

Noch immer gibt es in der Bauwirtschaft Lieferschwierigkeiten

Rund die Hälfte der Unternehmen im Baugewerbe hat mit Lieferschwierigkeiten bei Holz und Kunststoffen zu kämpfen. Bei Stahl sind das über 70 Prozent der Unternehmen. 90 Prozent berichten über stark gestiegene Baumaterialpreise. Über 70 Prozent wollen diese Preissteigerungen an den Kunden weitergeben. Das ist zumindest das Fazit einer Umfrage. Pakleppa bestätigt, dass man angesichts der Auftragslage und der zu erledigenden Bauaufgaben die Entwicklung durchaus mit Sorge betrachtet. Man hofft, dass sich die Baumaterialpreise bei Holz, Stahl und Kunststoffen im Verlauf des Jahres wieder beruhigen.

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Bauwirtschaft leidet unter Preiserhöhungen der Baumaterialien

Sehr beharrlich, würde ich sagen, ist die Berichterstattung im Meistertipp!

Die gesamte Bauwirtschaft ist ein Zwischenhändler und kein Endverbraucher. So wie bei allen Dingen verhält es sich wohl auch hier: letztendlich zahlt der Endverbraucher oder Endkunde die gesamte Zeche.

Ganz im Gegenteil dazu verhält sich die Bauwirtschaft: es wird zwar ordentlich gejammert; aber zu helfen wissen sich die Bauexperten ja doch immer: wenn es sich nicht zufällig um einen kurzfristigen Fixpreisvertrag handelt, wird die Preissteigerung prompt über die vereinbarte Preisgleitungsklausel an den Kunden weitergegeben, weil dies gesetzlich auch so vorgegeben ist.

Vielleicht kann der Meistertipp da einmal korrekt recherchieren?

Bauwirtschaft leidet unter Preiserhöhungen der Baumaterialien

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Ganz im Gegenteil dazu verhält sich die Bauwirtschaft: es wird zwar ordentlich gejammert; aber zu helfen wissen sich die Bauexperten ja doch immer: wenn es sich nicht zufällig um einen kurzfristigen Fixpreisvertrag handelt, wird die Preissteigerung prompt über die vereinbarte Preisgleitungsklausel an den Kunden weitergegeben, weil dies gesetzlich auch so vorgegeben ist.

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Ganz im Gegenteil dazu verhält sich die Bauwirtschaft: es wird zwar ordentlich gejammert; aber zu helfen wissen sich die Bauexperten ja doch immer: wenn es sich nicht zufällig um einen kurzfristigen Fixpreisvertrag handelt, wird die Preissteigerung prompt über die vereinbarte Preisgleitungsklausel an den Kunden weitergegeben, weil dies gesetzlich auch so vorgegeben ist.

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