Bauwirtschaft profitiert: Volle Auftragsbücher durch KI

Foto: Roland Riethmüller

Die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) treibt nicht nur den Strombedarf in die Höhe, sondern eröffnet auch enorme Chancen für die Bauwirtschaft. KI optimiert den Verkehrsfluss, stärkt die Versorgungsinfrastruktur und senkt Betriebskosten. Für Bauunternehmer und Handwerker bedeutet dies ein steigendes Auftragspotenzial durch wachsende Investitionen und den beschleunigten Ausbau von Erzeugung, Übertragung und Verteilung. Somit beeinflusst KI nicht nur den Datenbedarf, sondern auch die Infrastruktur.

Die Verbraucher werden nicht zuletzt wegen der wachsenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI) in den nächsten fünf Jahren doppelt so viele Daten erzeugen, wie in den vergangenen zehn Jahren. Weltweit wird dadurch der Strombedarf in den kommenden drei Jahren um durchschnittlich 14 Prozent jährlich steigen. Die Investitionen in Rechenzentren könnten weltweit um fünf Prozent jährlich zunehmen. Aufgrund dieses Wachstums könnten auch die Rechnungen für Privatkunden günstiger werden. Denn durch das ansteigende Stromlastwachstum können die Netzkosten auf mehr Nutzungsstunden verteilt werden. Gleichzeitig könnten Investitionen in Erzeugung, Übertragung und Verteilung zu einem schnelleren Ausbau und höheren Einnahmen führen. Die Versorgungsunternehmen profitieren gleichfalls von dieser Entwicklung, denn die Kosten der Versorgungsunternehmen können durch KI deutlich gesenkt werden. Das gilt auch für die Kundenbetreuung, denn KI kann für eine erhebliche Optimierung sorgen. Viele Fragen und Antworten lassen sich so automatisieren und die Mitarbeiter haben mehr Zeit für andere Dinge.

Infrastruktur und Dekarbonisierung profitiert durch KI nachhaltig

KI kann somit nicht nur den Versorgungssektor, sondern auch die Infrastruktur in Teilen optimieren. Denn künstliche Intelligenz kann bei den Mautstraßen den Verkehrsfluss optimieren und vorausschauend warten. Das erhöht die Effizienz und die Sicherheit, schafft neue Einnahmequellen und senkt die Betriebskosten. Der Güterschienenverkehr profitiert von einer optimierten Ladeplanung. KI kann aber auch bei der Wasserversorgung eingesetzt werden, denn sie erkennt rechtzeitig ein Leck und prüft die Wasserqualität. Auf den Punkt gebracht, verbessert KI deutlich die Infrastruktur. Außerdem kann KI eine wesentliche Rolle bei der Dekarbonisierung spielen. Die Versorgungsunternehmen müssen ihre Erzeugungskapazität vor allem durch erneuerbare Energien steigern, um die höhere Stromlast durch KI bewältigen zu können.

Künstliche Intelligenz stärkt Infrastruktur und somit auch die Bauwirtschaft

Das wirkt sich besonders positiv auf die börsenorientierte Infrastruktur aus, prognostiziert Shane Hurst, Portfoliomanager bei ClearBridge Investments, Teil von Franklin Templeton. KI sorgt demnach bei den Anlegern für stabile Dividenden und wirkt sich stärkend auf die Infrastruktur als Inflationsschutz aus. Dieser Aufwind der Infrastruktur bedeutet eine große Chance für die Bauwirtschaft, die Auftragsbücher zu füllen.

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Ziemlich optimistische Annahmen oder? Aktuell geht die Mehrheit der Experten eher von einer KI Blase aus, die bald platzt, da die Investitionen in keinem Verhältnis zu den Erträgen stehen…

Ich weiss nicht genau wie viel Bauerfahrung Sie haben aber dem Bericht nach zu urteilen, wissen Sie wie man Bau schreibt oder war das die KI?

„Die Versorgungsunternehmen müssen ihre Erzeugungskapazität vor allem durch erneuerbare Energien steigern, um die höhere Stromlast durch KI bewältigen zu können.“ Es gibt immer noch keine vernünftigen Energiespeicher für erneuerbare Energien. Man wird sich aufgrund des hohen Energiebedarfs für KI entscheiden müssen zwischen KI ODER Klimaschutz. Ich sehe da keine Möglichkeit, beides zu haben.

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