Billig kommt im Handwerk oft teuer

News | Jennifer Brandt | 29.09.2014
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Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar

„Geiz ist geil“ ist nur eine Werbeaussage von vielen, die deutlich macht, wie der deutsche Kunde tickt. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, um welche Dienstleistung oder welches Produkt es sich dabei am Ende handelt. Auch das Handwerk muss allzu oft die Erfahrung machen, dass der niedrigste Preis für Kunden oft das entscheidende Kriterium bei der Auftragsvergabe ist. Doch es lohnt sich, vorher zu prüfen, ob der günstigste Preis einen letztlich sogar teuer zu stehen kommt.

Der Preisdruck wird immer größer und natürlich freut sich jeder, der ein Schnäppchen – gleich welcher Art – schlägt. Doch vor allem im Handwerk sollten die Kunden stets prüfen, ob solche vermeintlich günstigen Angebote wirklich auch immer langfristig die günstigsten bleiben. Versteckte Zusatzkosten oder auch Kosten für Nachbesserungen können den Verbraucher viel Geld kosten. Wohlmöglich sogar mehr als wenn sie sich gleich für einen etwas teureren Anbieter entschieden hätten.

Das SHK-Handwerk ist sehr häufig von diesem Phänomen betroffen, hier besonders bei den beratungsintensiven Dienstleistungen. Eine gute, qualifizierte beratungsintensive Dienstleistung zeichnet sich in der Regel insbesondere auch durch eine vor Ort Besichtigung aus. So kann der SHK-Profi schließlich einen Eindruck gewinnen, was der Kunde wünscht und welches Potenzial überhaupt zur Verfügung steht.

Kunden, die sich hier von Online-Händlern ködern lassen, können schnell den Kürzeren ziehen. Sie lassen sich auf Angebote ein, die am Ende des Auftrages böse Überraschungen, wie Vorkasseleistungen für Waren o.ä. nach sich ziehen. Ein SHK-Profi würde sein Angebot stets so transparent gestalten, dass der Kunde immer weiß, was für Kosten ihn erwarten. Darüber hinaus zählt bei einer seriösen Ausführung solcher Dienstleistungen immer das Motto „erst die Arbeit, dann das Geld“.

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