Burnouts am Bau: Wie neue Zeiterfassung helfen soll

Foto: Roland Riethmüller

Auf vielen Baustellen führen eine enge Termintaktung in Verbindung mit zunehmenden Verzögerungen immer häufiger zu Überstunden. Das Resultat sind steigende Burnouts der Beschäftigten am Bau. Aus diesem Grund wurde bereits vor Jahren durch die europäische Rechtsprechung eine fälschungssichere und lückenlose Zeiterfassung vorgeschrieben. Damit sollten eigentlich die Arbeitsbedingungen in Europa deutlich verbessert werden. Doch in Deutschland wurde das Urteil noch immer nicht in nationales Recht umgesetzt. Allerdings steht die Umsetzung nun kurz bevor.

Die Bauwirtschaft steht unter einem enormen Druck. Weil Zeit und Baukosten eng miteinander verbunden sind, gibt es für die Beschäftigten auf den Baustellen strenge Zeitvorgaben. Dennoch gehören unvorhersehbare Verzögerungen zum Alltag einer Baustelle. Das führt dazu, dass viele Überstunden anfallen. Deshalb hatte der Europäische Gerichtshof (EUGH) bereits im Mai 2019 die Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter fälschungssicher und systematisch zu erfassen. Damit sollen in Europa die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Allerdings fehlt in Deutschland bisher noch die Umsetzung dieses europäischen Urteils in deutsches Recht. Mittlerweile steht diese Umsetzung in Deutschland jedoch kurz bevor, wenngleich eine Verabschiedung vor der Sommerpause nicht mehr möglich ist. Trotzdem wird noch innerhalb der laufenden Legislaturperiode mit einer Umsetzung gerechnet. Die Arbeitgeber sind dann gesetzlich dazu verpflichtet, ein fälschungssicheres System zur Zeiterfassung bereitzustellen und die gesetzeskonforme Anwendung zu garantieren.

Effizienzsteigerung und Vorteile für alle Beschäftigten

Trotz aller Vorurteile bringt diese Maßnahme für alle Beschäftigten Vorteile. Sie trägt zur Prozessverbesserung bei, minimiert Fehler bei der Zeiterfassung, reduziert die Kosten und erhöht die Transparenz. Die Änderung trägt damit tatsächlich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei und sorgt für eine gerechtere Bezahlung am Bau. Daher ist die Bundesregierung angehalten, das neue Gesetz zügig umzusetzen. Die Arbeitgeber sind ebenfalls aufgefordert, schon jetzt die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. 

TimeSec bietet fälschungssichere Zeiterfassung

Unterstützt werden dabei die Betriebe durch modernste Technologie. So setzt vor allem das ConstructionTech-Startup TimeSec neue Maßstäbe bei der digitalen Zeiterfassung. Die Fehlerquote wird durch eine sekundengenaue Erfassung der Arbeits- und Pausenzeiten deutlich minimiert. Dadurch werden nicht nur die Prozesse beschleunigt, sondern auch transparenter und sicherer. Außerdem können die Unternehmen jederzeit die geleisteten Stunden der Mitarbeiter einsehen, sowie die An- und Abwesenheiten nachverfolgen. Alle Anforderungen zum Datenschutz und zur Zeiterfassung werden gesetzeskonform erfüllt. Gleichzeitig werden die Daten nach Projekten erfasst und ermöglichen eine nahtlose Integration in bereits bestehenden Systeme. Dadurch wird Zeit und Geld gespart. Das System kann online und offline genutzt werden und lässt sich auch hervorragend an andere Systeme anpassen. Es gibt vier Erfassungsmöglichkeiten. Das sind im Einzelnen das Smartphone, Tablet, Terminal oder Webbrowser. Eine umfassende Verwaltung der Zeiterfassung erfolgt über den Webbrowser. Die Sozialkasse des Berliner Baugewerbes (Soka-Berlin) befürwortet ausdrücklich den Einsatz der TimeSec-Lösung zur Zeiterfassung.

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