Dämmstoffe: Das sind die Lieblingsmarken der Verarbeiter

News | Roland Riethmüller | 16.01.2017
Dämmstoffe: Das sind die Lieblingsmarken der Verarbeiter
Foto: Roland Riethmüller

Welche Marken bevorzugen Bauunternehmer bei Dämmstoffen? Dieser Frage ist man kürzlich in einer aktuellen Umfrage auf den Grund gegangen. Zwar können Bauunternehmer selten selbst entscheiden, doch sie können immerhin einen gewissen Einfluss ausüben. Im Vergleich zu anderen Segmenten ist demnach ein recht übersichtliches Bild über die Lieblingsmarken der Verarbeiter zustande gekommen.

Wie schön wäre es, wenn jeder Verarbeiter nur die Produkte einsetzen könnte, die er am liebsten verwenden würde. Leider können sich Bauunternehmer auf der Baustelle recht selten selbst aussuchen, welche Dämmstoffe sie verarbeiten. Allerdings haben Sie dennoch einen gewissen Einfluss auf die Auswahl der verwendeten Dämmstoffe. Und fragt man die Verarbeiter nach ihren Präferenzen, zeigt sich ein recht deutliches Bild.

Rockwool und Isover dominieren den Dämmstoffmarkt

Denn dieser Frage ist das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult im Rahmen der Jahresanalyse 2016/17 nachgegangen und hat 181 Bauunternehmer nach ihren Lieblingsmarken befragt. Demnach würden sich 59 Prozent der Befragten für den Steinwollehersteller Rockwool entscheiden. Knapp dahinter rangiert an zweiter Stelle die Firma Isover mit 53 Prozent. Folglich wählen über die Hälfte der Bauunternehmer bei Dämmstoffen Rockwoll oder Isover. Damit ist der Dämmstoffmarkt im Gegensatz zu anderen Bausegmenten recht übersichtlich, was die Verteilung der Lieblingsmarken der Verarbeiter betrifft.

Sto, Ursa und Xella folgen

Auf den Plätzen 3 bis 5 folgen drei weitere bekannte Hersteller. So bevorzugen 41 Prozent Sto, 34 Prozent Ursa und 25 Prozent Xella. Nur jeweils 13 Prozent der Befragten würden sich für Knauf Insulation oder BASF entscheiden und 10 Prozent für die Sortimentsmarke Styrodur. Die beiden mittelständischen Hersteller PAROC und Puren vervollständigen die Top 10 der Lieblingsmarken der Verarbeiter zu sieben, bzw. sechs Prozent.

Aktuelle Kommentare zum Beitrag.

Wir stellen diese Frage, um automatisierten Spam zu verhindern.

Das könnte Sie auch interessieren.