Das deutsche Bauhandwerk genießt den besten Ruf

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Foto: Roland Riethmüller

Wenn es um Vertrauen in der Bevölkerung geht, schneidet das deutsche Bauhandwerk überragend gut ab. Das haben zwei aktuelle Studien belegt, die auch das hohe betriebliche Qualitätsbewusstsein im Handwerk bestätigen. So trägt vor allem auch die duale Ausbildung maßgeblich zu den positiven Ergebnissen bei. Es erstaunt daher, dass dies von der europäischen Politik immer noch angezweifelt wird.

Laut einer aktuellen GfK-Studie genießt das Bauhandwerk in Deutschland mit das größte Vertrauen aller abgefragten Institutionen und Branchen. Demnach kommt die Handwerksbranche gemäß des „Global Trust Report 2017“ auf gut 85 Prozent. Dies entspricht unverändert den Ergebnissen der Vorperiode von 2015. Darüber hinaus hat eine Forsa-Studie bestätigt, dass rund 98 Prozent der befragten privaten Immobilienbesitzer mit der fachgerechten Sanierung ihrer Immobilie sehr zufrieden waren. Das gilt auch für die Beratungen, die durchweg als positiv beurteilt wurden. Demnach wurden auch die mit den Sanierungsarbeiten beauftragten Fachhandwerker fast durchgängig mit gut benotet. So gaben rund 94 Prozent der Immobilienbesitzer an, mit den Arbeiten der Handwerksfirmen zufrieden bis sehr zufrieden zu sein. Die Leistung der Architekten wurde von 88 Prozent und die der Energieberater von 87 Prozent für gut bewertet.

Das Bauhandwerk ist die erste Anlaufstelle, wenn es um Immobilien geht

“Handwerksbetriebe sind die erste und wichtigste Anlaufstelle für unsere Kunden in allen Fragen rund um den Erhalt, die Renovierung oder den Neubau von Immobilien”, erklärt Peter-Ulrich Kromminga, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostfriesland und freut sich, dass auch die Energieberater bei der energetischen Sanierung ein sehr hohes Vertrauen genießen. Das zeigt wieder, dass man in den Handwerksbetrieben auf eine hohe Qualifikation setze, die sich immer wieder auszahlt.

Das duale Bildungssystem ermöglicht die hohe Qualität im Bauhandwerk

Diese beide Studien des Global Trust und der Forsa bestätigen, dass die deutschen Fachleute aus dem Bauhandwerk aufgrund ihrer sehr guten beruflichen Qualifikation immer noch einen sehr guten Ruf genießen. Das liegt auch an hoch qualifizierten Auszubildenden, Meistern und Gesellen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die berechtigte Frage, warum die Ausbildung des dualen Bildungssystems von der deutschen und vor allem von der europäischen Politik immer noch angezweifelt wird. Dabei ist der Erfolg vom Bauhandwerk nicht zu übersehen und wird erst durch das Bildungssystem möglich. Das deutsche Handwerk achtet auf Qualität und das schon seit seiner Existenz. Die Ergebnisse der Umfrage sprechen demnach für sich.

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