Deutscher Handwerkstag mit ersten Erfolgen

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Zwei oberfränkische Bundessieger, im Bild v. l. HWK-Präsident Thomas Zimmer, Benedikt Ramming, Bundessieger im Beruf Parkettleger, ZDH-Präsident Otto Kentzler, Andreas Popp, Bundessieger im Seilerhandwerk und Hauptgeschäftsführer Horst Eggers.

Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Präsident Thomas Zimmer und Hauptgeschäftsführer Horst Eggers von der Handwerkskammer für Oberfranken haben am 1. Dezember den Deutschen Handwerkstag und die Abschlussfeier zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks vorgestellt.  Bei der Vollversammlung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks steht zunächst die Wiederwahl von Handwerkspräsident Kentzler. Der 69-jährige Familienunternehmer und langjähriger Präsident der Handwerkskammer Dortmund, steht für eine dritte dreijährige Amtszeit bereit. Laut Satzung wäre dies die letzte dreijährige Amtszeit. Morgen will Bundeskanzlerin Merkel zu den Delegierten sprechen. Kentzler mahnte vor der Vollversammlung bei der Bundesregierung Steuerentlastungen an.

Die Ehrung der besten Nachwuchshandwerker wird am Samstag in Bayreuth der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer vornehmen. „Das Handwerk steht jedem offen, nur Leistungsbereitschaft zählt“, sagte Kentzler angesichts der steigenden Zahl junger Migranten unter den Bundessiegern.

Die Basis für den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks sind die jungen Menschen, die jedes Jahr ihre Gesellenprüfung ablegen. Die besten von ihnen werden dann beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks zugelassen. In Oberfranken haben im Jahr 2010 2.122 Auszubildende ihre Gesellenprüfung abgelegt. 2.122 junge Menschen haben damit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt. Sowohl für die Jugendlichen, als auch für das Handwerk existenzieller Gewinn. Was uns dabei besonders freut, ist die Tatsache, dass die Zahl der Gesellenprüfungen im Vergleich zum Vorjahr (1.942 Gesellenprüfungen) um 9,3 Prozent angestiegen ist. Ein klares Signal für die nach wie vor sehr guten Berufsperspektiven, und die Attraktivität des Handwerks.

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