Digitalisierung am Fenster - Digitaler Fensterbau unterstützt

News | Frank Kessler | 16.03.2022
Digitalisierung am Fenster - Digitaler Fensterbau unterstützt
Foto: Helmut Meeth

Die Digitalisierung schreitet auch im Tür- und Fensterbau mit großen Schritten voran. Immer mehr Hersteller setzten bei der Produktion von Fenster und Türen auf digitale Unterstützung. Doch auch in der Visualisierung kommt die Digitalisierung zum Einsatz. Mithilfe von Augmented Reality-Systemen können so in einer App auf dem Smartphone oder Tablet animierte Fenster und Türen dargestellt werden. Digitaler Fensterbau, das ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.

Der digitale Fensterbau macht große Fortschritte. Kunden und Hersteller profitieren zusammen von digitalen Konfigurationstools wie online basierten Verkaufsräumen oder durch die mobile Erfassung von Aufträgen zur Reparatur über eine App. Besonders im Tür- und Fensterbau muss dabei viel beachtet werden. Da stellt sich die Frage nach dem Material, nach der Größe und Lage der Fenster sowie nach dem Schall-, Sonnen- und Einbruchschutz. Schon heute wird mit Software-Lösungen gearbeitet, um eine bessere Vorstellung von den Möglichkeiten zu bekommen.

Digitaler Fensterbau mit Augmented Reality-Systemen

Im Handumdrehen können interessierte Kunden, dank der Hilfe von Augmented Reality-Systemen, also der erweiterten Realität, animierte Fenster und Türen darstellen. Dazu wird lediglich eine App für das Smartphone oder das Tablet benötigt. Mit wenigen Handgriffen können Türen und Fenster geändert, angepasst oder entfernt werden. "Das hilft vielen Bauherren bei der Entscheidung ungemein", weiß Frank Lange, der Geschäftsführer vom Verband Fenster + Fassade (VFF).

Chips machen Daten vom Fenster am Fenster abrufbar

Doch auch viele Hersteller setzten ebenfalls auf diese digitale Technologie. So nutzt beispielsweise der rheinland-pfälzische Hersteller Helmut Meeth im Rahmen der Produktion einen digitalen Chip mit Near Field Communication (NFC), in dem alle Informationen zum entsprechenden Fenster gespeichert sind. Wenn sich ein Kunde später dafür entscheidet, die Fenster nachzurüsten, kann er über die App basierend auf den ausgelesenen Daten einfach beim Händler nachfragen. Auch schnelle Fensterreparaturen können damit bequem beauftragt werden. Digitale Chip- und Datenbanksysteme stellen sicher, dass dem Fachunternehmen alle Informationen über das jeweilige Fenster vorliegen, um gleich loslegen zu können", erklärt Geschäftsführer Helmut Meeth. "Aufwendige Anfahrten zum Kunden und vorherige Terminabsprachen, um zum Beispiel das Fenster erst auszumessen, entfallen".

Digitalisierung spart Zeit und Kosten

Der digitale Fensterbau hilft den Bauherren, das richtige Fenster oder die richtige Tür zu finden. Doch der persönliche Kontakt werde durch das digitale System nicht ersetzt. Letztendlich gehe es beim Kauf auch um das Vertrauen. Eine kompetente Beratung ist immer noch wichtig. Trotzdem unterstützt der digitale Fensterbau bei Fensterreparaturen oder wenn die Fenster erweitert werden sollen, zum Beispiel für mehr Einbruchschutz. Dann nämlich sparen die digitalen Schnittstellen viel Zeit und Kosten.

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