Effizienzsteigerung am Bau - TECH IN CONSTRUCTION zeigt Lösungen

News | Frank Kessler | 31.05.2022

Ohne Digitalisierung gibt es auch in der Bauwirtschaft keinen langfristigen Erfolg. Aus diesem Grund entwickeln ConTech-Startups spezielle Lösungen für die Betriebe der Baubranche. Der einzige Vorteil der Corona-Pandemie ist die Digitalisierung, die aus der Not heraus einen Sprung gemacht hat. Dies gilt jedoch nur begrenzt für die Bauwirtschaft. Die TECH IN CONSTRUCTION ist dafür die geeignete Plattform, auf der Startups ihre digitalen Lösungen präsentieren werden.

Die Digitalisierung ist noch immer nicht vollständig in der Bauwirtschaft angekommen. Aus diesem Grund verspricht eine spezielle Startup-Messe Abhilfe. Denn auf der TECH IN CONSTRUCTION in Berlin werden digitale Lösungen vorgestellt, die einen speziellen Mehrwert für die Bauwirtschaft schaffen. Das große Problem der Bauwirtschaft besteht darin, dass die Corona-Krise zwar auf die Gesamtwirtschaft ein positiver Aspekt hatte und im Wesentlich dafür sorgte, dass die Digitalisierung einen Sprung gemacht hat. Doch Lockdowns und das Home-Office hat nicht maßgeblich dazu beigetragen, dass auch Bauunternehmen ihre Geschäfte online abgewickelt haben. Zwar haben viele Bereiche davon profitiert, doch betrifft das nicht die Bauwirtschaft. Die fehlenden Einschränkungen durch die Systemrelevanz haben nicht dazu beigetragen, dass auch die Bauwirtschaft einen digitalen Schub bekommen haben. So ist das Ausbleiben der Digitalisierung in der Bauwirtschaft Grund dafür, dass noch immer ein geringer Digitalisierungsgrad in der Bauwirtschaft besteht.

Die Bauwirtschaft muss ihre Effizienz steigern

Trotzdem wird die Bauwirtschaft zum Umdenken gezwungen. Das liegt am immer noch existenten Fachkräftemangel und an der verstärkten Rohstoff- und Baumaterialknappheit, die durch den Ukraine-Krieg und durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Die einzige Chance für die Baubranche ist die Steigerung der Effizienz, um die Herausforderungen zu bewältigen. Der Weg in die digitale Welt wird jedoch gehemmt durch das geringe IT-Knowhow auf der einen Seite und durch die eigentliche Bautätigkeit auf der anderen Seite. Diese Faktoren hemmen den Weg in die Digitalisierung.

Die TECH IN CONSTRUCTION zeigt innovative Lösungen

Das bedeutet, dass die Innovation von außerhalb der Bauwirtschaft kommen muss. Die Lösung bieten junge Startups, die mit einem völlig anderen Blick an die Sache herangehen. Sie stellen konventionelle Abläufe infrage und bringen unkonventionelle Ideen in die Bauunternehmen ein. Diese ConTech-Startups sind auf der TECH IN CONSTRUCTION zu finden. Rund 110 von ihnen werden ihre Lösungen den Bauausführenden und Planern vorstellen. Architekten, Bauplaner, Handwerker, Bauunternehmer und Bauingenieure können sich bei den ConTech-Startups umfassend informieren. Diese stehen in der Zeit vom 16. und 17. Juni für Fragen bereit, um ihre Produkte und Lösungen dem breiten Publikum zu präsentieren. Abgerundet wird das umfassende Programm mit einer Podiumsdiskussion der Spitzenverbände aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Bundesarchitektenkammer sowie einem informativen Networking-Abend.

Übrigens: Interessierte Leserinnen und Leser von Meistertipp können als Bauunternehmer oder Handwerker sich mit dem Rabattcode TIC-meistertipp die Tickets zum halben Preis bestellen.

Aktuelle Kommentare zum Beitrag.
  (Geschrieben von t bock, www.br… am 01.06.2022 )

wir erforschen, entwickeln und wenden seit 4 jahrzehnten bereits über 50 systeme der automation in der vorfertigung und baurobotik für die baustelle an. weltweit gibt es über 300 systeme. diese automatierten vorfertigungssysteme und bauroboter ermöglichen erschwingliches und schnelles bauen und rückbauen mit über 80% wiederverwendungsquote, lösen den facharbeitskräftemangel und ermöglichen klimaneutrales und finanzierbares bauen durch ROD (robotergerechte planung).

  (Geschrieben von Bernd Michalski am 01.06.2022 )

 

Arbeitsprozesse können dank IT schneller, effizienter und damit besser werden – wenn der analoge Prozess stimmt. Wenn sie allerdings einen schlechten analogen Prozess digitalisieren, haben sie hinterher einen schlechten digitalisierten Prozess.

Wenn sie allerdings den digitalen Prozess vor der Digitalisierung überarbeiten, kann allein diese Transformation – auch ohne Digitalisierung – vorteilhaft sein.

(André T. Nemat)

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