Erklärung zur Staubminimierung beim Bauen unterschrieben

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Foto: Roland Riethmüller

Die Belastung der Gesundheit ist Handwerk immer wieder ein Thema. Im Bauhandwerk ist es allzu oft der Staub, der die Gesundheit der Beschäftigten maßgeblich beeinträchtigen kann. Umso wichtiger ist zuerst einmal die Sensibilisierung aller Beteiligten am Bau zu diesem Thema. Danach steht gleich die Prävention an vorderster Stelle. Und genau hier wurde ein wichtiger Schritt nach vorn geschafft, denn die gemeinsame Erklärung „Staubminimierung beim Bauen“ wurde unterzeichnet und damit wirksam.

Die Belastung durch Staub auf der Baustelle verursacht immer wieder schwere Erkrankungen. Daher machen sich einzelne Verbände der Bauwirtschaft schon lange für einen besseren Arbeits- und Gesundheitsschutz stark. In diesem Zusammenhang konnte nun auch ein weiterer Meilenstein erreicht werden. Am 25. Oktober 2016 haben die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie weitere Branchenverbände zusammen mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) die gemeinsame Erklärung „Staubminimierung beim Bauen“ unterschrieben. Man verband diesen wichtigen Schritt mit dem 11. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Inhalt der Erklärung zur Staubminimierung beim Bauen

Die gemeinsame Erklärung „Staubminimierung beim Bauen“ legt Handlungsfelder und Aktivitäten fest. Des Weiteren wird die Effizienzsteigerung von Maßnahmen mit Hilfe systematischer Koordination und Kooperation herausgearbeitet. Darüber hinaus werden die Hauptgeschäftsführer des ZDB und HDB ihren Mitgliedern nahelegen, die getroffenen Vereinbarungen entsprechend in ihren Geschäftsalltag zu integrieren.

Höherer Gesundheitsschutz ist oberste Priorität

Ziel der Erklärung ist es, die bereits erreichten Fortschritte weiter auszubauen und das Staubaufkommen am Bau nachhaltig und langfristig zu reduzieren. Auch für den HDB und ZDB ist ganz klar, dass dieser Schritt ein wichtiges Zeichen setzt. So erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB: „Die heute getroffene gemeinsame Erklärung ist für die Branche ein weiterer wichtiger Meilenstein, der an die bereits seit Jahren etablierten Aktivitäten und Anstrengungen in der Bauwirtschaft folgerichtig anknüpft.“ Dabei hebt Pakleppa insbesondere die bereits erreichte Absenkung der Arbeitsplatzgrenzwerte für alveolargängigen Staub und den neuen Maßstab zur Beurteilung für Quarzstaub hervor.

Und auch Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des HDB unterstreicht, dass die gemeinsame Erklärung von allen Beteiligten am Bau mit der nötigen Wichtigkeit behandelt werden sollte: „Wissenslücken sind zu schließen und alle Beteiligten sind zu einer umfassenden Akzeptanz und Anwendung der Maßnahmen zur Staubminimierung und deren weiteren Entwicklung anzuhalten. Von zentraler Bedeutung ist die Praktikabilität aller Maßnahmen.“

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