Fremdsprachen auch im Handwerk unerlässlich

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Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar

Unser tägliches Leben ist immer mehr von der Globalisierung gekennzeichnet. Dabei ist nicht gemeint, dass immer häufiger im Ausland produziert wird o.ä., sondern vor allem die Tatsache, dass das Beherrschen von Fremdsprachen immer wichtiger wird. Dabei sind Fremdsprachenkenntnisse nicht mehr nur dann nötig, um sich im Urlaub zu verständigen. Vielmehr verlangt auch der Beruf immer öfter nach einer anderen Sprache – auch im Handwerk. Es gilt also, hier bereits in der Ausbildung eine Basis zu schaffen.

Gerade in kaufmännischen Berufen kann man im Grunde gar nicht mehr ohne eine Fremdsprache bestehen. Dabei ist es hier natürlich in den meisten Fällen die englische Sprache, die im Berufsalltag verlangt wird. Doch auch im Handwerk zeigt sich, dass Fremdsprachen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dies ist insbesondere in den Regionen der Fall, die in Grenzgebieten zu unseren Nachbarländern liegen. Denn letztlich kann der Malermeister an der Grenze zum Saarland ja durchaus auch mal in Frankreich tätig sein. Dass der französische Kunde dann auch deutsch spricht, sollte man nicht voraussetzen.

Auch das Land Baden-Württemberg kennzeichnet sich als Grenzregion und möchte daher auch seine jungen Auszubildenden im Handwerk auf diese Situation vorbereiten. Der Baden-Württembergische Handwerkstag fordert daher mit Nachdruck, dass man bereits in den Berufsschulen ein erhöhtes Augenmerk auf die Vermittlung von Fremdsprachen legt.

In der Regel wird an den Berufsschulen Englisch unterrichtet, doch meist nur mit einer sehr geringen Stundenanzahl, die unter Umständen nicht einmal annähernd das vermitteln kann, was die jungen Auszubildenden für ihren Berufsalltag benötigen würden. Aus diesem Grund befürwortet man umso mehr das durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft geförderte Programm Go.for.europe. Hier haben junge Auszubildende die Möglichkeit, erste Auslandserfahrungen zu sammeln und Fremdsprachen so leichter zu erlernen. Daher ist es auch erfreulich, dass das Projekt ab Januar 2015 fortgesetzt wird.

Am Ende sind es eben genau solche Maßnahmen, die junge Menschen frühzeitig motivieren, sich für eine Fremdsprache zu begeistern und diese am Ende auch gerne und oft in ihrem beruflichen Alltag einzusetzen.

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