Google-Suche am Bau sehr unterschiedlich

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Foto: Alexander Klaus / pixelio.de

Wie das Internet im Allgemeinen, hat sich auch Google als Suchinstrument in der Baubranche immer mehr durchgesetzt. Auch die Baubranche hat erkannt, dass die Google-Suche mitunter durchaus einfacher und vor allem schneller zu einem Ergebnis führen kann, als die klassische, früher übliche. Dennoch fällt auf, dass die einzelnen Akteure innerhalb der Branche ganz unterschiedlich mit der Google-Suche umgehen. Dies hat kürzlich BauInfoConsult in einer Marktstudie genauer untersucht.

Das Internet wird in der Baubranche immer präsenter und dennoch nutzt es jeder sehr unterschiedlich für sich. Dies zeigt sich schon bei der Herangehensweise für einer Suche über die Suchmaschine Google. Jede Berufsgruppe der Bauwirtschaft geht nach einem anderen Prinzip an die Suche heran. Und doch gleicht sich die Art dann wieder innerhalb der speziellen Berufsgruppen. Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut BauInfoConsult hat dies zum Anlass genommen, 180 Personen aus den Berufsgruppen der Architekten, Bauunternehmer und SHK-Installateuren nach ihren Such-Gewohnheiten zu befragen.

Während die Art der Suche bei allen Berufsgruppen sehr variiert, so ist die Verarbeitung der gefunden Treffer bei allen ziemlich ähnlich. Die Mehrzahl der Befragten schaut sich nämlich grundsätzlich immer nur die ersten Treffer-Ergebnisse an. Spätestens ab der zweiten Seite der Ergebnisse, gehen viele der Suchenden den Resultaten kaum noch nach. Dieses Ergebnis ergab bereits eine vergangene Umfrage der BauInfoConsult innerhalb der Bauwirtschaft. Hersteller und Lieferanten sind daher gut beraten, die richtigen Suchworte zu verwenden, um mit den Produkten und  Dienstleistungen weit oben in der Google-Suche zu erscheinen.

Die aktuelle Umfrage der BauInfoConsult beschäftigte sich speziell damit, welche Suchkriterien in der Regel angewandt werden, also welche Stichworte genutzt werden, um fündig zu werden. Die Ergebnisse sind an sich zwar sehr differenziert, doch innerhalb der jeweiligen Berufsgruppe nahezu identisch. Die einzelne Berufsgruppe scheint demnach ähnliche Herangehensweisen bei einer Google-Suche mit sich zu bringen.

Bei Architekten und Bauunternehmern zeigt sich deutlich, dass man seltener nach Hersteller- und Markennamen sucht, dafür mehr nach Oberbegriffen eines Bauprodukts. Beispielsweise werden dabei häufig Schlagworte wie Dämmstoff, Akkubohrer oder Mauersteine verwendet. Aber auch spezifische Eigenschaften, z. B. Mineralwolldämmung WLG 035 werden gerne gesucht. Bauunternehmer ergänzen den Oberbegriff gerne um einen Herstellernamen.

Prozentual zeigt sich also, dass lediglich 30 Prozent der Architekten rein nach dem Hersteller- oder Markennamen suchen, ganz gleich, ob allein oder zusammen mit einem anderen Stichwort. Bauunternehmer dagegen nutzen diese Suchart dann schon zu 47 Prozent. SHK-Installateure jedoch suchen in 71 Prozent der Fälle vor allem nach dem Hersteller- oder Markennamen.

Für die Baustoffindustrie ist diese Studie durchaus hilfreich. Denn je nach Zielgruppe und dessen Verhalten kann bei der Google-Suche die eigene Trefferquote in der Suchmaschine durchaus erhöht werden. Man muss nur die richtigen Stichworte für seine Webseite nutzen, um einer der ersten Treffer der Google-Suche zu sein. Bei diesem geschickten Umsetzen helfen professionelle Marketing-Experten.

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