Grabenlose Leitungserneuerung Symposium in Siegen

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TRACTO-TECHNIK / Erneuerung einer Altleitung im Berstverfahren.

Die aktuelle Diskussion um die Energiewende erfordert neue Netzstrukturen. Dabei steht der Aus- und Neubau im Vordergrund. Bereits vorhandene Leitungssysteme müssen durch Rück- oder Umbau den notwendigen Änderungen angeglichen werden. Besonders umweltfreundlich gilt dabei die grabenlose Technik. Für Neubau, Renovierung und Erneuerung von Leitungen setzen Planern und Netzbetreibern immer stärker auf Bohrsysteme.

Die Universität Siegen lädt nun die Fachwelt bereits zum 6. Deutschen Symposium für die grabenlose Leitungserneuerung ein. Am 6. Oktober 2011 wird Prof. Dr.-Ing. Horst Görg mehr als 300 Teilnehmer begrüßen. Angeboten werden über 20 Vorträgen sowie eine Fachausstellung über die Neuheiten in der Wasser- und Gasversorgung sowie der Abwassertechnik.

Der Vortragsblock „Abwassertechnik“ bringt eine Bestandsaufnahme von Verfahren und Techniken mit besonderen Praxisbeispielen und einen Blick in die Zukunft. Schachtsanierung findet als aktuelles Thema ebenso Berücksichtigung wie neue Verfahren und Anwendungen im Druckleitungsbereich. Nutzungsdauer, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit grabenloser Techniken sind weiterer Bestandteil der Vorträge, die durch Beiträge zur Qualitätssicherung ergänzt werden. Der Bedeutung der „Grundstücksentwässerung“ entsprechend werden die bisherigen Strategien und Erfahrungen aber auch die besonderen technischen und rechtlichen Belange in Impulsvorträgen zusammengeführt und auf dem „Hausanschlussgipfel“ gewertet.

Mit dabei ist das Unternehmen TRACTO-TECHNIK, dem es gelungen ist, als erster Bohrgerätehersteller die Zertifizierung DVGW-W 120 zu erlangen. Nach einer theoretischen und praktischen Prüfung wurde die Eignung von der Zertifizierung Bau e.V. festgestellt und bescheinigt. Als erster deutscher Geothermiebohrgerätehersteller können nun, Vorführbaustellen europaweit selbstständig durchgeführt werden.

Die Zertifizierung W 120 gilt als Nachweis der fachlichen Qualifikation von Brunnen- und Spezialtiefbauunternehmen zum Schutz der natürlichen Ressourcen Wasser und Boden. Diese Zertifizierung wird zunehmend seitens genehmigender und beaufsichtigender Behörden gefordert. Sie ist u. a. in der VDI-Richtlinie VDI 4640 – Thermische Nutzung des Untergrundes – Blatt 1 „Grundlagen, Genehmigungen, Umweltaspekte“ und Blatt 2 „Erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen“ aufgeführt.

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