Handwerk im stetigen Aufwärtstrend

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aboutpixel.de / Konstantin Gastmann

Die zweite gemeinsame Sonderumfrage der Handwerkskammern in Berlin und Brandenburg zeigt, dass sich das Handwerk der Region Berlin-Brandenburg immer noch in einem stabilen Aufwärtstrend befindet. Darüber hinaus wird auch deutlich, dass das Thema Energie immer wichtiger wird. Das regionale Handwerk hat sich dazu auf die Umsetzung der energiepolitischen Ziele eingestellt und setzt diese durch entsprechende Angebote auch um. Damit leistet das regionale Handwerk seinen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

Die aktuellen Zahlen des Geschäftsklimaindex zur Jahresmitte 2011, vorgestellt durch die Spitzenvertreter der Handwerkskammern aus Berlin, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam, zeigen den positiven und anhaltenden Trend des regionalen Handwerks ganz deutlich. Wie bekannt ist, gilt der Geschäftsklimaindex als Stimmungsindikator. Er bewertet die aktuellen Einschätzungen der Geschäftsergebnisse der letzten sechs Monate genauso wie die Aussichten der Betriebe für die kommenden sechs Monate. 

Der Wert des Geschäftsklimaindex liegt für das Handwerk in Berlin-Brandenburg bei einem Wert von 108 Punkten. Das sind acht Punkte mehr als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen sind es die verbesserten Einschätzungen der Handwerksunternehmen  hinsichtlich der aktuellen Geschäftsergebnisse, zum anderen aber auch die optimistischen Erwartungen gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung. Immerhin 85 Prozent der Handwerksbetriebe der Region beurteilen Ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als zufriedenstellend. Damit liegt der Wert um fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Auch für den zweiten Teil des Jahres sehen 82 Prozent der Betriebe ihre Aussichten genauso. Das entspricht sogar einer Steigerung von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wenn man die Unternehmen zur Entwicklung der Umsätze befragt, äußern sich die betreffenden Betriebe durchweg optimistisch. Momentan berichten sie mehr von Umsatzzuwächsen als -rückgängen. Und auch der Saldo aus Personalerweiterung und Personalabbau zeigt sich positiv.

Lediglich das Thema der Energie ist weniger zufriedenstellend. Es zeigt sich, dass der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten durchschnittlich fast fünf Prozent beträgt. Es ist und bleibt damit eine Herausforderung für die Betriebe, die Verbesserung der energetischen Situation voranzutreiben. Erschwert wird das derzeit durch die Tatsache, dass die Mieterquote der Unternehmen sehr hoch ist und damit eine betriebliche Gebäudesanierung stark einschränkt wird.  Trotzdem finden viele Betriebe andere Möglichkeiten, auf die steigenden Energiekosten zu reagieren.  Effiziente Maßnahmen sind hierbei besonders auch der Wechsel von bestehenden Strom- und Gasanbietern, was bei einem Viertel der Befragten zur Senkung der Energiekosten an den betrieblichen Gesamtkosten beigetragen hat.  Ein Viertel der Betriebe sieht die steigenden Energiekosten sogar als Chance in Verbindung mit einem möglichen Einstieg in den Bereichen Gebäudesanierung , Heizungssanierung und auch Solarwärme und Photovoltaik. Und auch der Umstieg auf Kraftstoff sparende Fahrzeuge durch entsprechende Investitionen trägt zur Energiekostensenkung im Handwerksbetrieb bei.

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