Handwerksaufträge mit AHA-Regeln trotz Pandemie sichern

News | Frank Kessler | 15.12.2020
Handwerksaufträge mit AHA-Regeln trotz Pandemie sichern
Foto: DGUV

Das Jahr ist fast zu Ende und niemand hätte gedacht, dass sich die Normalität so verändern würde. Für Handwerker ist die Corona-Krise eine besondere Herausforderung, denn auch sie müssen Abstand halten, sich oft die Hände waschen und eine Maske bei der Arbeit tragen. Trotzdem können alle Handwerksaufträge weiter ausgeführt werden. Das Portal blauarbeit.de zeigt, wie diese trotz Corona ausgeführt werden können.

Die Lage hat sich seit März diesen Jahres leider nicht verbessert. Noch immer muss Abstand gehalten werden, das Tragen von Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit ist Pflicht und ständig wäscht sich jeder die Hände. Der aktuelle Lockdown beschert vielen Unternehmen Existenzprobleme und zehrt an den Nerven. Das wirkt sich auch auf die Auftragslage aus. Das Auftragsportal Blauarbeit zeigt, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie mit der AHA-Regel Aufträge gesichert werden können. Ulrich Doll, Geschäftsführer der Firma Hauswerk, ist Experte darin, wenn es um die Dienstleistungen im Handwerk geht. Wie auch in anderen Branchen muss er die AHA-Regeln beachten. Das bedeutet, dass auch er in den Räumlichkeiten der Kunden stets seine Hände waschen muss, den Abstand einhalten und eine Atemschutzmaske tragen muss. Dafür müssen nicht extra teure Anschaffungen gemacht werden. Lediglich die Hygienebestimmungen sind vermehrt zu beachten, egal ob eine Sanitärinstallation repariert oder Wände gestrichen werden müssen.

Der Lockdown und die Auftragslage

Trotz allem kann sich Doll nicht über mangelnde Aufträge beklagen. Seit dem ersten Lockdown kam es lediglich zu Auftragsverschiebungen, komplette Stornierungen gab es nicht. Allerdings gab es einen Fall, der trotz Planung wegen zu hoher Infektionszahlen verschoben werden musste. "Was sich seit dem Ausbruch des Virus in jedem Fall zeigt, ist, dass wir alle etwas kurzfristiger planen müssen", sagte Ulrich Doll in einem Gespräch. Bisher war es für das Kölner Unternehmen nicht schwierig, kurzfristig Aufträge anzunehmen oder zu verschieben. Die Unsicherheit in der Bevölkerung spiegelt sich auch in der Auftragslage wider, die leicht zurückgegangen ist. Saisonale Schwankungen hat es schon immer gegeben, doch jetzt überlegen die Kunden, ob sie sich einen Handwerker ins Haus holen wollen.

Handwerksaufträge sind trotzdem möglich

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Dienstleistungen trotz der Pandemie unter Berücksichtigung der AHA-Regeln möglich sind. Dabei müssen sowohl die Kunden aber auch die Handwerker spontan reagieren. Denn es wird auch deutlich, dass viele Haushalte den Lockdown nutzen, um die eigenen vier Wände zu verschönern. Da sich die Situation über den Jahreswechsel hinaus hinausziehen wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Verschönerungen im eigenen Heim.

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