Herausforderungen für die Bauwirtschaft

News | Frank Kessler | 11.11.2013 Bild zu: Herausforderungen für die Bauwirtschaft
Foto: Petra Bork / pixelio.de

Die Verhandlungen der möglicherweise koalierenden Parteien werden immer konkreter und damit auch die Bildung einer vermutlich Großen Koalition. Egal, wie es am Ende ausgeht, die neue Regierung birgt auf jeden Fall neue Chancen, aber vor allem auch Herausforderungen für die Bauwirtschaft. Dies nahm BauInfoConsult im Sommer auch zum Anlass, eine Befragung durchzuführen, die sich eben mit den möglichen Herausforderungen der neuen Legislaturperiode auseinandersetzte.

Bereits im Sommer dieses Jahres, also noch vor der Bundestagswahl, führte das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut BauInfoConsult eine telefonische Umfrage zum Bauträger-Monitor 2013 unter 180 Bauträgern durch. Die Befragten der Bauwirtschaft sollten dabei äußern, wo sie in den nächsten drei Jahren Chancen und  Herausforderungen für sich sehen.

Als die größte Herausforderungen bewerteten 33 Prozent der Befragten in der Bauwirtschaft die nötigen Reaktionen auf stets neue Vorschriften und Gesetze, die es umzusetzen gilt. Dabei blickt man natürlich auch besonders auf die im Jahr 2016 in Kraft tretende Energiesparverordnung (EnEV). Denn mit dieser gehen automatisch viele gesetzliche Neuregelungen einher. Und auch die von den Parteien geplante Mietpreisbremse wird massive Auswirkungen auf den Neubaumarkt haben, insbesondere auf den regionalen.

Eine weitere Herausforderung sehen die Befragten mit 21 Prozent in den kontinuierlich steigenden Einsprüchen und Bedürfnissen der Kunden an die Betriebe der Bauwirtschaft. Dabei sind nicht nur die Wünsche während der Planungsphase gemeint, die sich auf die Einrichtung oder Ausstattung des Baus beziehen. Vielmehr nehmen immer mehr Kunden auch direkten Einfluss auf die Grundrisse u.ä., in dem sie gezielt Änderungen vornehmen.

Weitere genannte Herausforderungen, die es in den nächsten drei Jahren zu bewältigen gilt, sind der steigende Preis- und Zeitdruck in der Bauwirtschaft, den immer noch jeder fünfte Befragte spürt. Aber auch der schwerer werdende Zugang zu Bauland wurde genannt.

Diese Herausforderungen zu meistern, müssen die Politik und Bauwirtschaft gleichermaßen schaffen, um weiterhin erfolgreich zu sein.

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