Hochtief mit glänzendem Halbjahresergebnis

News | Frank Kessler | 03.08.2018
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Foto: Hochtief

Der Baukonzern Hochtief meldet in seinem aktuellen Halbjahresbericht für das erste Halbjahr 2018 ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhtes Wachstum. So konnte der Konzern nicht nur Gewinn, Margen und Cashflow steigern, auch der Auftragsbestand hat sich erhöht. Das Management des Unternehmens will den erfolgreichen Kurs fortsetzen. Dazu plant der Konzern unter anderem seine IT-Strukturen zu verbessern sowie weitere strategische Beteiligungen einzugehen.

Der Umsatz vom mehrheitlich zur spanischen ACS-Gruppe gehörenden Baukonzern Hochtief belief sich im Zeitraum von Januar bis Juni 2018 auf 11,2 Milliarden Euro. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2017 entspricht dies einer Steigerung von nominal zwei und währungsbereinigt von 11 Prozent. Aufgrund der sehr positiven Baukonjunktur wuchs der operative Gewinn vor Steuern (PBT) im ersten Halbjahr auf 454 Mio. Euro und fiel damit um 14 Prozent höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum aus. Damit legte auch die operative PBT Marge um 4,1 Prozent bzw. 50 Basispunkte zu. Der operative Konzerngewinn stieg im ersten Halbjahr 2018 auf jetzt 237 Millionen Euro, entsprechend 18 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Der nominale Gewinn für das aktuell abgelaufene Halbjahr beläuft sich auf 229 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 21 Prozent.

Auch die Auftragseingänge nahmen zu

Hochtief verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 den Eingang von Aufträgen im Wert von 12,8 Milliarden Euro. Dieser Auftragseingang sorgte zum aktuellen Halbjahresstichtag für einen Gesamtauftragsbestand von 45,6 Milliarden Euro, was eine rechnerische Auftragsreichweite von 22 Monaten bedeutet. Besonders starke Auftragseingänge verzeichneten die Konzernunternehmen aus Nordamerika, der Asia-Pacific-Region sowie aus Europa. Dabei hatten Aufträge aus ÖPP-Projekten einen bemerkenswert hohen Anteil.

Hochtief Management will Wachstum auf starker finanzieller Basis

Das global agierende Unternehmen mit 54.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von circa 23 Milliarden Euro im Jahr 2017 will seine Position als einer der weltweit führenden Bau- und Servicekonzerne festigen und ausbauen. Das bekräftigte auch Marcelino Fernández Verdes als CEO: "Auf Basis unserer starken Bilanz ist Hochtief gut für die Zukunft aufgestellt." Dabei setzt das Konzernmanagement auch weiterhin auf Cash gestützte Profitabilität, was sich auch in der Entwicklung des Nettofinanzvermögens äußert. Dieses erreichte zum Ende des ersten Halbjahres 2018 ein Allzeithoch von 1,35 Milliarden Euro und lag damit um 752 Millionen Euro höher als zum gleichen Stichtag im Vorjahr. Wegen der robusten Vermögensposition des Konzerns hatte S&P sein Rating für das Unternehmen schon im Mai 2018 auf "BBB" und "stabil" angehoben.

Chancen für die Aktionäre

Mit Blick auf die Aktionäre von Hochtief stehen neben Ertragsoptimierung durch Innovationen unter anderem auch die Ausnutzung attraktiver, organischer und strategischer Wachstumschancen auf der Agenda. So gibt es aktuell eine bereits laufende Innovationsinitiative zur Verstärkung der IT-Basis.

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