Höhere Fördermittel für energieeffizientes Bauen und Sanieren

News | Frank Kessler | 03.02.2020 Höhere Fördermittel für energieeffizientes Bauen und Sanieren
Foto: Roland Riethmüller

In Zukunft zahlt es sich noch stärker aus, mit energieeffizientes Bauen und Sanieren zum Klimaschutz beizutragen. Denn das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Klimabeschlüsse vom September 2019 umgesetzt und die Fördermittel entsprechend erhöht. Nach der Einstellung der Förderung von Ölheizungen können damit Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen wieder durch höhere Fördermittel finanziell profitieren.

Mit energetischer Sanierung und Neubau kann der Energieverbrauch im Gebäude deutlich gesenkt werden. Das spart bares Geld ein und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert dieses Engagement und hat dazu zum 24.1.2020 die Förderungen für energetisches Bauen erhöht. "Das ist ein starkes Signal für mehr Klimaschutz im Gebäudebereich - und eine gute Nachricht für alle Hausbesitzer”, erklärt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. “Ich freue mich, dass wir diese wichtige
Entscheidung des Klimakabinetts gemeinsam mit der KfW so schnell auf den Weg bringen konnten!" KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster erinnert noch einmal daran, dass 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland auf den Gebäudebereich entfallen würden. Mit der neuen Förderung würde die KfW neue Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz setzen. Damit leistet sie ein wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Klimapolitik der Regierung. Durch diese Neuerungen wird das Thema Energieeffizienz für Hausbesitzer und Unternehmen attraktiver.

Die neuen Fördermittel helfen allen

Kommunen, Privatpersonen und Unternehmen profitieren von diesen Neuerungen. Die Tilgungszuschüsse aus den Kreditprogrammen steigen so gemäß den Vorgaben bis zum Jahr 2030 um zehn Prozentpunkte. Um weitere 2,5 Prozentpunkte werden die Tilgungszuschüsse für Sanierungen von Wohngebäuden angehoben. Negativ fallen dann die jährlichen Kreditzinsen aus. Der Zuschuss steigt um zehn Prozentpunkte bei den Sanierungen von Wohngebäuden. Zusätzlich wird der Förderhöchstbetrag für Effizienzhäuser im Kredit und im Zuschuss für Wohngebäude von 100.000 auf 120.000 EUR erhöht.

Die passenden Fördermittel für energieeffizientes Bauen und Sanieren finden

Bereits seit dem 1.1.2020 gibt es keine Förderungen für Ölheizungen mehr. Wer sich für eine neue Heizungsanlage interessiert, kann sich an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wenden. Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 wurden Austauschprämien für Ölheizungen beschlossen. Diese können dort beantragt werden. Um die passenden Fördermittel für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu finden, gibt es ab dem 24.1.2020 einen neuen "Förderwegweiser Energieeffizient". Dieser hilft dabei, mit nur wenigen Klicks ein passendes Förder- und Beratungsangebot im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu finden. Privatpersonen werden hier ebenso fündig wie Unternehmen und Kommunen.

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