Höhere KfW-Förderung für energetische Sanierung

, 30.04.2012 , Frank Kessler
Foto: KfW

Egal, ob man als Haus- oder Wohnungseigentümer seine Immobilie selbst bewohnt oder vermietet, in jedem Fall steigt die Attraktivität durch energetische Sanierung immens. Aus diesem Grund können sich Haus- und Wohnungseigentümer derzeit auch über ein besonders günstiges Zinsniveau und höhere Zuschüsse freuen.  Es empfiehlt sich also, so oder so darüber nachzudenken, ob man sich für eine energetische Sanierung entschieden sollte.

Die Handwerkskammer Ostfriesland weist momentan nochmals auf die besonders guten Konditionen seitens der KfW Bankengruppe im Falle von energetischer Sanierung hin. Der Effektivzins pro Jahr liegt zurzeit gerade einmal bei einem Prozent. Darüber hinaus kann der Haus- oder Wohnungseigentümer weitere Zuschüsse vom Staat in Anspruch nehmen, sofern geforderte Umstände gegeben sind.

So fördert die Bundesregierung neben den KfW-Effizienzhäusern auch einzelne Maßnahmen mit attraktiven Krediten. Das bedeutet, seit Jahresbeginn werden Zuschüsse von bis zu 3.750 Euro je Wohneinheit gewährt. Wird durch die energetische Sanierung das KfW-Effizienzhausniveau 55 erreicht, so wird durch die KfW sogar ein Investitionszuschuss von bis zu 15.000 Euro je Wohneinheit eingeräumt. Die einzige Voraussetzung bei diesen Zuschüssen ist, dass der Bauantrag für die Immobilie bereits vor dem 1. Januar 1995 gestellt wurde und alle notwendigen Maßnahmen ausschließlich von Fachunternehmen des Bauhandwerks durchgeführt werden.

Sobald klar ist, dass der Anspruch besteht, können Zuschüsse und Darlehen beispielsweise für Wärmedämmung der Wände, Dachflächen und für Geschoss- und Kellerdecken beansprucht werden. Des Weiteren fallen sowohl der Austausch und die Optimierung der bestehenden Heizungsanlagen als auch die Erneuerung von Fenstern und Außentüren in die Förderung. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Leistungen für die Planungs- und Baubegleitung durch Gebäudeenergieberater, Sachverständige des Handwerks und Architekten ebenfalls in die Förderung fallen.

Selbstverständlich ist nicht jeder Eigenheimbesitzer immer sicher, ob eine energetische Sanierung für seine Immobilie überhaupt sinnvoll ist. In diesem Fall kann ein Energieberater zu Rate gezogen werden, der die Immobilie entsprechend überprüft.