Hoher Druck auf Tarifverhandlung im Baugewerbe – Streik droht

Hoher Druck auf Tarifverhandlung im Baugewerbe - Streik droht
Foto: Roland Riethmüller

Die erste Schlichtungsrunde der Tarifverhandlung im Bauhauptgewerbe ist vergangene Woche ohne Ergebnis vertagt worden. Nach mehr als 27 Stunden Verhandlung sollen die Gespräche heute fortgesetzt werden. Das teilten die Tarifvertragsparteien letzte Woche mit. Es wird von den schwierigsten Verhandlungen seit Jahren gesprochen. Sollte es dabei erneut zu keine Einigung kommen, haben die Arbeitnehmervertreter Streik angedroht.

Nachdem in der diesjährigen Tarifrunde im Bauhauptgewerbe durch die beiden Tarifvertragsparteien in den Verhandlungsgesprächen keine Einigung erzielt wurde, begann vergangene Woche die Schlichtung. „Wir erleben eine der schwierigsten Tarifverhandlungen seit Jahren”, erklärte Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB). “Wir haben intensive Verhandlungen geführt, in denen alle Punkte konstruktiv beleuchtet wurden.” Dabei gab es leichte Annäherungen, doch in Bezug auf die wichtigsten Punkten gehen die Positionen immer noch deutlich auseinander. Ein wesentlicher Punkt, bei dem bisher keine Einigung erzielt werden konnte, ist die Entschädigung der Wegzeiten zu den Baustellen. Ebenfalls keine Übereinkunft gab es auch bei den Löhnen, obwohl der Bauboom weiter anhält und die Unternehmen trotz dramatisch steigender Baumaterialpreise Rekordumsätze verzeichnen.

Hohe Zuversicht für Tarifverhandlung geschwunden

Dabei bewertete die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) zuvor durchaus positiv, dass die Arbeitgeber am Mindestlohn zwei im Westen festhalten wollen. Dies betrifft den unteren Sockel der qualifizierten Bauarbeiter. So hatten sich beide Parteien im Juli noch sehr zuversichtlich gezeigt. Zu einer Einigung kam es bisher jedoch trotzdem nicht. Folglich ist noch kein Ende des Tarifkonflikts für die 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Sicht. Sollte es nach der heutigen Verhandlungsrunde wieder nicht zu einer Einigung kommen, dann ist im Herbst mit Streiks zu rechnen.

Die Zeichen stehen auf Arbeitskampf

Schon zuvor hatte die IG Bau als Arbeitnehmervertretung ihren Forderungen durch den Aufruf zu Protesten Nachdruck verliehen. Über 1.000 Teilnehmer waren daraufhin am Mittwoch vergangener Woche zum ersten Schlichtungstag erschienen und haben lautstark für höhere Löhne protestiert. IG Bau-Bundesvorsitzender Robert Feiger machte deutlich, dass man hoffe, dass die Arbeitgeber den Weg der Vernunft gehen. Bei dieser nächsten Tarifverhandlung wolle man die Steine aus dem Weg räumen. Trotzdem sei noch immer alles offen. Es bestehe noch immer die Gefahr, dass es zu einem bundesweiten Streik komme. Sollte es tatsächlich zu einem Arbeitskampf kommen, dann würde das Bauhauptgewerbe in Deutschland komplett lahm liegen. Davon betroffen wäre der Straßenbau, sowie der öffentliche und private Gebäudebau.

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Und keiner merkt es ….

Sollte es dabei erneut zu keine Einigung kommen, haben die Arbeitgebervertreter Streik angedroht.

JaNee, ist klar. Arbeitgeber drohen mit Streik :))

Arbeitgeber – Arbeitnehmer

Ooooops, Flüchtigkeitsfehler… sorry! Aber wir wollten nur feststellen, ob Sie den Beitrag auch wirklich aufmerksam lesen… :))

Wir haben’s geändert!

Und keiner merkt es ….

Sollte es dabei erneut zu keine Einigung kommen, haben die Arbeitgebervertreter Streik angedroht.

JaNee, ist klar. Arbeitgeber drohen mit Streik :))

Arbeitgeber – Arbeitnehmer

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Und keiner merkt es ….

Sollte es dabei erneut zu keine Einigung kommen, haben die Arbeitgebervertreter Streik angedroht.

JaNee, ist klar. Arbeitgeber drohen mit Streik :))

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