Holzbau wächst weiter – trotz erschwerter Bedingungen

Holzbau wächst weiter - trotz erschwerter Bedingungen

Im Jahr 2021 ist der Holzbau weiter gewachsen, obwohl die Bedingungen nach wie vor durch die Corona-Pandemie erschwert sind und die Verfügbarkeit von Holzprodukten immer noch eingeschränkt ist. Vor allem die Ausbildungsquote ist positiv zu werten, die im Zimmererhandwerk immer noch die höchste ist. Besonders erfreulich ist auch der hohe Anteil der Frauen, die sich für eine Ausbildung im Holzbaugewerbe entscheiden. Die Zimmerer-Ausbildung hat Tradition und ist seit jeher einer der besonders gefragten Ausbildungsberufe.

Im Jahr 2021 ist das Zimmerer- und Holzbaugewerbe weiter angewachsen, trotz der Corona-Pandemie und der zeitweise angespannten Situation bei der Verfügbarkeit von Holzprodukten. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die Anzahl der Betriebe auf 12.014 und die Zahl der Mitarbeiter auf 73.727 angestiegen ist. So wird immer mehr Holz als Baumaterial verwendet. Das geht aus einer bundesweiten Holzbauquote hervor. Der Anteil lag im Jahr 2021 beim Wohnungsneubau und auch bei den Nichtwohngebäuden bei rund 21 Prozent.

Anstieg des Anteils an Frauen bei der Zimmerer-Ausbildung

Eine Zimmerer-Ausbildung zählt zu den besonders gefragten Ausbildungsberufen. Der Beliebtheitsgrad wächst ständig. Das Zimmerer-Handwerk hat eine der höchsten Ausbildungsquoten im Handwerk. Besonders erfreulich ist auch, dass der Anteil an Frauen, die sich für eine Karriere in dieser Branche entscheiden, ständig wächst. Der Lagebericht Zimmerer/Holzbau 2022 informiert ausführlich über Fakten, Zahlen und Daten zur Branchenstruktur und gibt Auskunft über Finanzierungen, Ausbildungen und Karrieren im Zimmerer- und Holzbaugewerbe. Den Betrieben wird hier die Möglichkeit gegeben, sich anhand der aktuellen Entwicklungen ein Bild über die Branchenlage zu machen.

Eine Konjunkturumfrage im Holzbau ist die Grundlage

Die Grundlage für die Ergebnisse bildet die Konjunkturumfrage im Holzbau Deutschland. Zum Jahreswechsel 2021/2022 waren es rund 300 Unternehmerinnen und Unternehmer im Holzbau- und Zimmerergewerbe, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Neben dem Datenmaterial des Statistischen Bundesamtes wurden die Ergebnisse des Betriebsvergleichs zur Erstellung des Berichts herangezogen.

Der Arbeitsschutz wird durch Vorfertigung verbessert

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Vorfertigung von Holzbauelementen. Diese wirkt sich zunehmend auf die Arbeitsprozesse auf den Baustellen und Zimmereibetrieben aus. Durch den hohen Grad der Vorfertigung in der Halle werden die Montagezeiten auf den Baustellen deutlich verkürzt. Das sorgt nicht nur für mehr Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter, sondern spart auch Zeit und Kosten. Durch den verkürzten Montageaufwand können Unfälle deutlich reduziert werden.

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