ISH zeigt Energieeffizienz mit Behaglichkeit

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Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera

Der Trend bei der Energieeffizienz geht hin zu mehr Bedienungs- und Nutzungskomfort für die Menschen. Behaglichkeit steht dabei der Energieeffizienz nicht mehr im Weg, sondern ergänzt die Einsparungen und schafft eine friedliche Koexistenz im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Behaglichkeit. Ergänzt wird die ISH durch mehr Komfort und Design im Badezimmer und Lösungen für den demographischen Wandel.

Energieeffizienz ist ein immer wichtiger gewordenes Thema, das vor allem durch steigende Energiekosten, schwer abschätzbare Auswirkungen durch politische Unsicherheiten in Erdöl-exportierenden Ländern und die Auswirkungen des Klimawandels weiter an Bedeutung gewinnt. Da ein Großteil des Gesamtenergieverbrauchs durch Wärme- und Kältebedarf von Wohn- und Nichtwohngebäuden ausgeht, ist die Betrachtung der CO2-Bilanz und der Gebäudeenergiekosten vor allem in der Planung von hoher Relevanz. So stellt nicht nur der Gesetzgeber durch die Energieeinsparverordnung EnEV hohe Anforderungen an einen Neubau und eine Modernisierung, auch der Bauherr oder Eigenheimbesitzer möchte am Ende Geld sparen und die Energie effizient nutzen. Doch bei aller Einsparung bleiben häufig einige Aspekte unberücksichtigt: Hygiene, Raumklima, Innenraumluft und Behaglichkeit, die jedoch bei einem durchschnittlichen Aufenthalt von täglich rund 19 Stunden nicht ganz unwichtig sind. So zeigt die Weltleitmesse ISH in Frankfurt am Main die neuesten Komponenten- und Systemlösungen nicht nur für Energieeffizienz, sondern auch für Innenraumluftqualität und thermische Behaglichkeit.

Die Behaglichkeit hängt für Menschen nicht nur von der optimalen Temperatur zwischen 20 und 26 Grad ab. Es gibt weitere wichtige Aspekte, wie beispielsweise eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent sowie eine Luftqualität mit einem möglichst geringen CO2-Gehalt in der Luft. Messungen in Klassenzimmern haben teilweise CO2-Konzentrationen von über 3.000 ppm ergeben. Dieser Wert liegt um ein Vielfaches über dem hygienisch akzeptablen Grenzwert von 1.000 ppm, nur weil nicht regelmäßig gelüftet wurde. Denn auch dies ist ein nicht zu unterschätzender Punkt in Hinblick auf die Behaglichkeit. Durch eine aus energetischen Gründen immer dichtere Gebäudehülle ist zwar der Lüftungswärmeverlust deutlich verringert, doch besteht damit die Notwendigkeit für zielgerichtete lüftungstechnische Maßnahmen. Die natürliche Gebäudeauskühlung im Frühjahr und Herbst sind durch hohe Wärmestandards oder die Nutzung von solarer Wärmeenergie kaum noch vorhanden und müssen durch moderne Klima- und Lüftungstechnik ausgeglichen werden. Durch Wärmerückgewinnung und Bedarfsregelung sowie durch innovativer Gebäudeautomation wird energieeffizient ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Raumkomfort und geringem Energiebedarf geschafft. All diese Themen sind im Bereich der ISH Energy zu sehen.

Doch neben den Trendthemen Systemintegration, Energieeffizienzsteigerung und die Einbindung erneuerbarer Energien zeigt die weltweit wichtigste Leistungsschau der Erlebniswelten Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik in Frankfurt am Main vom 10. bis 14. März 2015 vor allem Innovationen und Produktneuheiten rund um die Themen Wasser und Energie. Im Bereich der ISH Water werden die Erlebniswelt Bad und die Welt der Installationstechnik zusammengefasst. Hier geht es vor allem um den effizienten Umgang mit der Ressource Wasser sowie den wachsenden Ansprüchen an Design, Bedienkomfort und Lösungen, dem demografischen Wandel gerecht werden.

Die ISH 2015 findet vom 10. bis 14. März in den Messehallen in Frankfurt am Main auf einer Fläche von rund 260.000 qm statt. Über 2.400 Aussteller aus über 50 Ländern präsentieren ihre Innovationen und Produktneuheiten. Unter dem Motto „Comfort meets Technology“ werden aktuelle Branchenthemen aufgegriffen und innovative Technologien für individuellen Nutzungs- und Bedienkomfort sowie die neuesten Trends für nachhaltige und designorientierte Bäder vorgestellt.

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