Keine neuen Konzepte für Mitarbeitersuche

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Foto: Roland Riethmüller

In den Medien wird die sogenannte Generation Y durch eine besondere Einstellung zu Arbeit und Beruf dargestellt. Es geht vor allem um mehr Freizeit und Selbstverwirklichung, so dass auch für Handwerksbetriebe neue Konzepte zur Anwerbung nötig seien. Doch die heute 20- bis 35-jährigen ticken nicht anders als die Vorgängergeneration, das hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln herausgefunden.

Der Fachkräftemangel macht sich vor allem auch im Handwerk bemerkbar. So ist der Zustand laut der allgemeinen Meinung der Medien vor allem auch auf die Besonderheit der sogenannten Generation Y der Jahrgänge 1980 bis 1995 zurückzuführen. So werden die jungen Leute heute gerne als freizeit- und sicherheitsfixiert dargestellt, deren Ziele sich stark um mehr Freizeit und Selbstverwirklichung drehen. Dies mache die Entwicklung neuer Konzepte zur Anwerbung nötig.

Doch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) gibt Entwarnung. Die Forscher haben auf Basis des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) herausgefunden, dass sich die Generation Y nicht grundlegend anders verhält als die Generation X im gleichen Alter. Zwar hat im Schnitt die Generation der Jahrgänge 1965 bis 1979 mit 40 Wochenstunden rund eine Stunde mehr Zeit im Job verbracht. Die Generation Y ist jedoch durch viele Teilzeitkräfte geprägt, so dass unter dem Strich quasi kaum Abweichungen im Bezug auf die Arbeitszeit bei beiden Generationen gibt.

Auch in puncto Sicherheitsbedürfnis gibt es keine Abweichung. Etwa die Hälfte beider Generationen sorgen sich um die dauerhafte Existenz ihres Arbeitsplatzes.

Der einzige Unterschied beider Generationen liegt in der Beurteilung der Work-Life-Balance. So ist die Generation mit ihrer Freizeit im Schnitt unzufriedener als es noch die Generation X war. Dies kann wohl darauf zurück geführt werden, dass durch die Einführung der eMail immer mehr geschäftliche Belange Einfluss auf die Freizeit haben.

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