Klimaneutrales Bayern: wie Bau Klimaziele früher erreichen will

Klimaneutrales Bayern: wie Bau Klimaziele früher erreichen will
Foto: Roland Riethmüller

Die Baubranche in Bayern hat Vorschläge für ein klimaneutrales Bayern vorgelegt. Schon bis zum Jahr 2040 will Bayern demnach klimaneutral werden. Gelingen soll dies unter anderem durch den konsequenzen Einsatz von BIM, mit mehr Innovationen und durch lebenszyklusbasiertes Planen. Um die Klimaziele zu erreichen, ist man aber auch auf den technologischen Wandel und die nachhaltige Transformation der Bauwirtschaft angewiesen.

Bayern will als erstes Bundesland in Zukunft klimaneutral bauen. Ein breites Bündnis hat für dieses Vorhaben einen Maßnahmenkatalog für eine digitale und ökologische Transformation der Bauwirtschaft an Bauminister Christian Bernreiter (CSU) übergeben. Das wichtigste Instrument für ein klimaneutrales Bauen ist die ökologische und digitale Transformation. Das Ziel soll bis zum Jahr 2040 erreicht werden. Dafür wurden sechs Sofortmaßnahmen vorgeschlagen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Mit 6 Sofortmaßnahmen vorzeitig die Klimaziele erreichen

Zu diesen Sofortmaßnahmen gehört die Anwendung von Building Information Modeling (BIM) auf alle staatlichen Projekte. Als zweiten Punkt wurde vorgeschlagen, bei öffentlichen Bauvorhaben die Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Priorisiert werden müsse die Wiederverwendung von Bauteilen, Bodenaushub und ausgebauten Baustoffen. Entsprechende Infrastrukturen müssten in ganz Bayern eingerichtet werden. Außerdem wird ein lebenszyklusbasiertes Planen gefordert. Der vierte Punkt ist die Forderung nach mehr technologischem Wandel. Punkt fünf ist die Anpassung der Städte und Siedlungen nach dem Klima und zuletzt muss auch bei der Bildung die Begeisterung für das Klima erzeugt werden. „Wir sind bereit, tatkräftig die dringend notwendige digitale und ökologische Transformation der Bauwirtschaft voranzutreiben und freuen uns, dass Herr Staatsminister Bernreiter persönlich die von uns vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen entgegengenommen und mit uns diskutiert hat”, erklärte Professor Doktor Norbert Gebbeken, Präsident der bayerischen Ingenieurkammer-Bau, in einem Interview. “Unser gemeinsames Ziel ist es, Bayern klimaneutral zu machen.“

Digitale und ökologische Transformation für ein klimaneutrales Bayern

„Die digitale und ökologische Transformation der bayerischen Bauwirtschaft ist aktuell eines der wichtigsten Themen”, betonte Minister Bernreiter. “Ich begrüße ausdrücklich die Initiative, die unterschiedlichen Akteure des Bauwesens dazu an einem Tisch zu vereinen und gemeinsam in die Zukunft zu denken“. Weiter sagte er, dass diese Überlegung ein wichtiger Beitrag sei, um das Ziel zu erreichen, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu sein. Die Digitalisierung macht ein klimaneutrales Bayern möglich. Denn Digitalisierung und Klimaschutz gehen Hand in Hand. Aus diesem Grund sollen die Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden, um schnellstmöglich ein klimaneutrales Bayern zu schaffen.

Kommentare

0 0 votes
Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?

Dann melden Sie sich doch gleich an zum kostenlosen E-Mail-Newsletter und lassen sich über weitere Neuigkeiten wöchentlich informieren!

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.

Das könnte Sie auch interessieren

Messen & Kongresse 2024

Der große Meistertipp-Kalender: Messen und Kongresse 2024 für Bauindustrie, Baugewerbe, Bauhandwerk und die Bauwirtschaft.

Newsletter

Verpassen Sie nichts mehr mit unserem kostenlosen Newsletter. So werden Sie frühzeitig über anstehende Veranstaltungen informiert und bleiben immer auf dem neusten Stand.

Hinweis: Sie können den Newsletter von meistertipp.de jederzeit und kostenfrei abbestellen. Ihre Daten werden nur zum Versand des Newsletters genutzt. Wir geben Ihre Daten nicht weiter. Mehr Informationen zum Umgang mit Nutzer-Daten finden Sie in unserer Datenschutz-Erklärung.