Kombination Ölheizung und Solarthermie im Trend

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Foto: IWO

Die Energiewende ist eines der Ziele, die die Bundesregierung erreichen möchte. Dabei ist sie vor allem auf die Bevölkerung angewiesen, denn die Bürger sind es, die aktiv ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. In diesem Bereich wurde in den letzten Jahren viel gemacht und es zeigt sich, dass es nicht immer nur der ausschließliche Einsatz erneuerbarer Energien ist, der eine Verbesserung mit sich bringt. Auch die Kombination fossiler und erneuerbarer Energien kann bereits einen großen Beitrag leisten.

Vor allem alte Heizungsanlagen stehen besonders im Fokus der Energiewende. In diesem Zusammenhang wurden bereits gesetzliche Regelungen getroffen, alte Heizungsanlagen entsprechend den Vorgaben der Politik zu erneuern, um die Energiewende zu erreichen. Wer nun glaubt, er müsse seine bestehende Anlage komplett umrüsten und auf andere Energieträger setzen, der täuscht sich. Denn auch das klassische, fossile System kann inzwischen optimal mit erneuerbaren  Energieträgern ergänzt werden.

Ölheizung mit Solarthermie kombinieren

Deutsche Eigenheimbesitzer haben inzwischen die Kombination ihrer Ölheizung mit einer Solarwärmeanlage für sich entdeckt. Dabei wird die solarthermische Anlage zumeist für die Warmwasseraufbereitung in Küche und Bad benutzt. Bei Gebäuden mit einem niedrigen Wärmebedarf und einer Flächenheizung in Form von Fußbodenheizung unterstützt die Sonne außerdem den Heizbetrieb. Dank dieser Kombination kann der Hausbesitzer schon gut 40 Prozent Heizöl pro Jahr einsparen. Damit hilft er also nicht nur der Umwelt sondern schont auch seinen Geldbeutel.

Im vergangenen Jahr wurden 30 Prozent solcher fossilen Ölheizungsanlagen durch Solarthermie ergänzt. Im gesamten Bundesgebiet gibt es inzwischen gut eine Million solarthermische Anlagen, die mit einer Ölheizung zusammen betrieben werden.

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