Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

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Auch unser Fliesenleger-Champion Björn Bohmfalk hat mal klein angefangen und für Deutschland in der Weltmeisterschaft der Berufe WorldSkills 2013 in Leipzip dann Gold geholt. Foto: Roland Riethmüller

Das Anerkennen von Leistung ist für uns von klein auf von besonderer Bedeutung. Solche Anerkennung über Lob zu zeigen, ist eine Möglichkeit. Gerade für junge Berufsanfänger ist aber vor allem die Förderung ihrer Begabung ein Anreiz und Motivation für außerordentliche Leistung. Verschiedene Institutionen in Deutschland tragen ihren Teil dazu bei, Jugendliche hierbei zu unterstützen. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gehört auch dazu.

Natürlich gibt es verschiedene Wege, das fachliche Können unter Beweis zu stellen. Im Bereich der Berufsausbildung sind es immer öfter Leistungswettbewerbe, bei denen Jugendliche gegen andere antreten. Ein solcher Wettbewerb ist derzeit der des Deutschen Handwerks. Dabei können die Gewinner neben Preisen und besonderen Auszeichnungen vor allem einen Schritt nach vorne tun hinsichtlich ihrer Karrierechancen. Durch den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks soll auch ein Anreiz geschaffen werden, den Auszubildenden bei der Förderung ihrer beruflichen Laufbahn unter die Arme zu greifen.

Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind gänzlich klar geregelt. Jeder Junghandwerker, der seine Gesellen- oder Abschlussprüfung im Winter 2012/2013 mindestens mit einer Abschlussnote von 2,4 abgelegt hat oder dies im Sommer 2013 in Aussicht hat, darf an dem Wettbewerb teilnehmen. Ein weiteres Kriterium ist das Alter der Teilnehmer. Hierbei gilt, dass der Wettstreiter zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung noch nicht älter als 25 Jahre sein darf. Lediglich in Ausnahmen ist auch ein Alter von 28 Jahren zulässig.

Sind die Voraussetzungen zur Teilnahme am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks erfüllt, so werden die Sieger in drei Schritten ermittelt. Im ersten Schritt werden die Kammersieger durch die entsprechenden Handwerkskammern gekürt. Dies sind dann die besten Absolventen ihrer Region. Danach müssen diese Kammersieger auf Landesebene gegeneinander antreten. Daraus ergeben sich dann erneut Gewinner, die nun wiederum auf nationaler Ebene um den Titel des „Bundessieger“ kämpfen müssen.

Die Erstplatzierten auf Landes- und Bundesebene haben die Möglichkeit, über die Stiftung für Begabtenförderung Unterstützung zu erhalten.

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