Liquidität schonen - Maschinen-Leasing liegt voll im Trend

News | Frank Kessler | 03.04.2020
Liquidität schonen - Maschinen-Leasing liegt voll im Trend
Foto: ClipDealer / Nürnberger Versicherung

Der Kauf neuer Maschinen ist mit einem hohen Kostenfaktor verbunden. Deshalb entscheiden sich immer mehr Betriebe für ein Maschinen-Leasing. Das hat den Vorteil, dass im Falle eines Defekts die Maschinen sofort ausgetauscht werden können. Aus diesem Grund kann besonders für kleine und mittlere Handwerksbetriebe das Leasing von Vorteil sein. Allerdings sollte auf das Kleingedruckte in den Leasing-Verträgen geachtet werden.

Der Kauf von Maschinen für das Handwerk ist immer eine große Investition. Praktisch in letzter Minute, wenn die Mängel überhand nehmen, werden die Maschinen ausgetauscht. Dadurch kommt es oft zu innerbetrieblichen Störungen, wenn die Maschinen plötzlich nicht mehr laufen. Immer mehr Handwerksbetriebe setzen daher auf Maschinen-Leasing. "Gerade für Existenzgründer sowie kleine und mittlere Betriebe ist daher das Leasen von Maschinen eine sinnvolle Alternative", erklärt Christina Müller, Expertin der Nürnberger Versicherung. So können Unterbrechungen vorgebeugt und vermieden werden. Hinzu kommt, dass Leasing-Geräte immer auf dem neusten Stand und weniger störanfällig sind. Läuft der Vertrag aus, können die Betriebe die Maschinen in der Regel zurückgeben und einen neuen Leasing-Vertrag für ein neueres Modell abschließen.

So bleibt der Betrieb liquide und kann Steuervorteile nutzen

Wenn Handwerksbetriebe Maschinen kaufen müssen, dann werden diese oftmals durch einen Kredit finanziert. Das ist beim Leasing nicht notwendig, weil die Finanzierung in monatlich kleinen Raten erfolgt. Das schafft Planungssicherheit, weil die monatlichen Kosten fest stehen. Hinzu kommt, dass die Leasing-Raten von der Steuer abgesetzt werden können. Bevor sich für ein Anbieter entschieden wird, sollten die Betriebe die Angebote der einzelnen Leasing-Geber jedoch vergleichen. Nicht nur der Preis sollte bei der Entscheidung eine Rolle spielen. Wichtig sind auch die Punkte Vertragslaufzeit und die Qualität des Leasing-Objektes. Zusätzlich können Wartungszeiten vereinbart werden. Die Kosten hierfür sollten klar und deutlich in der Leasing-Vereinbarung geregelt sein.

Was geschieht bei Schäden an der Maschine?

Defekte sind ein Punkt, der nicht vergessen werden sollte. Wer kommt für den Schaden auf, wenn es brennt, der Blitz einschlägt, ein Einbruch stattfindet oder Wasserschäden entstehen? Eine Versicherung schützt vor diesen Folgen. Sowohl die Leasing-Maschinen als auch das komplette Betriebsinventar sind dabei zum Neupreis versichert. Neben diesen Schäden übernimmt die Versicherung auch die Schäden, wenn es aufgrund eines Wasserschadens zu einem Betriebs-Stillstand kommt. So sprechen viele Argumente dafür, sich für das Maschinen-Leasing zu entscheiden, denn die Kosten hierfür sind oft geringer als ein Neukauf.

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