Max Bögl und Bomag testen Innovationen zur Verdichtung

News | Frank Kessler | 06.12.2019
Max Bögl und Bomag testen Innovationen zur Verdichtung
Foto: Bomag

Bei einem der größten Verkehrsprojekte in Deutschland werden aktuell zwei Innovationen der Verdichtungstechnik im Realtest eingesetzt. Um eine moderne Verkehrsführung beim Autobahnausbau zu realisieren, setzt das Bauunternehmen Max Bögl auf die neueste Technik von Bomag. Das spart Ressourcen und bietet Qualität und Effizienz. Mit dem neuen System wird quasi die vernetzte Baustelle Realität.

Bereits seit Jahren ist das Bauunternehmen Max Bögl ein Stammkunde des Baumaschinen-Herstellers Bomag. Damit setzt das Unternehmen bei der Verdichtung schon sehr lange auf die Technik der Bopparder Maschinenbaugesellschaft und profitiert von entsprechenden Effizienzgewinnen. Denn dank der neuen Technik wird keine Überfahrt zu wenig oder zu viel geleistet. Gleichzeitig ist das System eine Unterstützung für das Zeitmanagement der Bauleitung. Das spart Treibstoff, optimiert das Arbeitsergebnis und reduziert den Verschleiß der Maschinen.

Modernste Verdichtungstechnik bei einem der größten Verkehrsprojekte in Deutschland

In einem aktuellen Realtest werden derzeit bei einem der größten Verkehrsprojekte in Deutschland zwei Innovationen in der Praxis getestet.So kommt am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen als Teil des sechsstreifigen Ausbaus der A 3 zwischen dem Kreuz Biebelried bei Würzburg und Fürth/Erlangen auf insgesamt 300.000 m² modernste Verdichtungstechnik von Bomag zum Einsatz. Max Bögl möchte damit den eigenen Qualitätsanspruch und die Effizienz steigern und gleichzeitig Ressourcen schonen.

Erster Realtest bietet Optimierung und Effizienzgewinn

Schon im Sommer diesen Jahres erfolgte unter vollkommen normalen Bedingungen ein initialer Test der Bomag BW 174 AP Hybrid mit Asphalt Manager in Verbindung mit der Bomap-App, bei dem rund 3.000 Tonnen Tragschicht in einer Nacht eingebaut und verdichtet wurden. Die ersten Teststunden zeigten einen deutlichen Unterschied bei den Standortbestimmungen der Tandemwalzen. Die vier Walzenfahrer hatten mit den neuen System keinerlei Schwierigkeiten. Dank der Visualisierung der Arbeitsprozesse war das eine Erleichterung zur Orientierung der Walzenfahrer.

Fest steht, mit der App Bomap wird die Vernetzung der Baustelle zur Realität. Ein Tablet, eine SIM-Karte und die installierte Bomap-Software reicht dazu aus. Um das Ganze zu vereinfachen, soll es demnächst eine Cloud-Lösung geben. Das schafft weitere herausragende Vorteile für die Nutzer. Alle Fahrer haben somit alle gesamten Baumaßnahmen im Blick. Eine zusätzliche Hardware wird dafür nicht extra benötigt. Eine zusätzliche Installation von Software ist nicht nötig, denn die komplette Anwendung läuft im Webbrowser ab. Die vielen Schnittstellen garantieren einen perfekten Datenimport und Datenexport mit einer barrierefreien Anbindung aller Baubeteiligten. Dadurch wird eine uneingeschränkte Dokumentation und Analyse möglich.

Bomag begleitet Max Bögl auf dem Weg zur vernetzten Baustelle

Die vernetzte Baustelle 5.0 wird mit diesem neuen System zur Realität. Damit werden Fahrten zur Verdichtung schneller bewerkstelligt, sind kostensparender und ohne großen Aufwand auszuführen. Das ist der Partnerschaft zwischen Max Bögl und Bomag zu verdanken, die mit diesem Hightech-Equipment völlig neue Wege bestreitet. Somit kann eine moderne Verkehrsführung schneller und effizienter realisiert werden.

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