Mehr ausländische Auszubildende im Handwerk

News , 21.04.2015 , Jennifer Brandt Bild zu: Mehr ausländische Auszubildende im Handwerk
Foto: Roland Riethmüller

Der Fachkräftemangel im Handwerk ist immer noch in allen Gewerken stark ausgeprägt. Umso erfreulicher ist es, dass die Zahl der Auszubildenden im Handwerk derzeit wieder steigt und dabei sogar immer mehr ausländische Jugendliche hier eine Chance erhalten. Das Handwerk macht sich weiterhin dafür stark, diesen Trend fortzuführen und die Weichen dafür zu stellen.

Zum Ende des Jahres 2014 lag die Zahl der ausländischen Jugendlichen im Handwerk bei 25.858. Das sind bei insgesamt 370.955 Auszubildenden im Handwerk immerhin sieben Prozent. Damit sind es auch die ausländischen Jugendlichen, die durch ihre Fachkompetenz gegen den demografischen Wandel kämpfen und somit zur Fachkräftesicherung beitragen können.

Im Bauhandwerk ist es vor allem der Anlagenmechaniker SHK, der sich großer Beliebtheit unter den ausländischen Auszubildenden erfreut. Danach folgen Maler und Lackierer sowie Metallbauer. Dass die Ausbildungsbetriebe hier auch durch Ausbildungsberater in den jeweiligen Muttersprachen unterstützen, ist natürlich sehr erfreulich.

Die örtlichen Handwerksorganisationen haben ebenfalls verstanden, dass sie durch unterschiedliche Projekte und Initiativen ihren Beitrag dazu leisten können, die Betriebe bei der Ausbildung von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu unterstützen. Am Ende wird es wohl auch nur durch die ausländischen Fachkräfte möglich sein, den Fachkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen. Schließlich sollte am Ende nicht die Herkunft sondern das Können jedes Einzelnen dazu beitragen, von sich zu überzeugen.